07. Mai 2020 / 15:21 Uhr

Bundesliga nach Re-Start im Free-TV? Seifert verrät: Sky und Co. planen "spezielle Maßnahmen" 

Bundesliga nach Re-Start im Free-TV? Seifert verrät: Sky und Co. planen "spezielle Maßnahmen" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
TV-Sender Sky und Streaminganbieter Eurosport planen offenbar besondere Maßnahmen für den Restart der Bundesliga.
TV-Sender Sky und Streaminganbieter Eurosport planen offenbar besondere Maßnahmen für den Restart der Bundesliga. © imago images/Revierfoto/Montage
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Durch den beschlossenen Re-Start der Bundesliga mit Geisterspielen könnte es veränderte TV-Angebote der Medienpartner geben. DFL-Boss Christian Seifert machte am Donnerstag Hoffnung auf Ausstrahlungen im Free-TV.

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat besondere TV-Angebote seiner Medienpartner zum Re-Start der Bundesliga angedeutet. "Wir haben mit allen Rechte-Partnern sehr konstruktive und gute Gespräche geführt", sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga am Donnerstag. Die Sender planten "sehr spezielle und auf die Situation zugeschnittene und auch angemessene Maßnahmen", meinte er weiter. Es sei eine besondere Situation, "und unsere Partner wissen um diese Situation".

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Der Pay-TV-Sender Sky, der größte DFL-Medienpartner und bedeutendste Geldgeber der 36 Profiklubs aus der 1. und 2. Bundesliga, kündigte noch im Laufe des Tages eine Mitteilung an. Seifert hatte zuvor mitgeteilt, dass die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison am 16. Mai fortgesetzt werde. Die Partien finden unter Ausschluss der Zuschauer statt. Daher hatte es Forderungen unter anderen aus der Politik gegeben, den Fans zu ermöglichen, Spiele live frei empfangbar im Fernsehen zu sehen.

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Offen ließ Seifert, ob der kostenpflichtige Streamingdienst DAZN einige Partien live übertragen darf. Er hatte von Eurosport eine Sublizenz erworben. Eurosport soll allerdings keine Vorauszahlung auf die TV-Prämien an die DFL geleistet haben. Mit einem Rechteinhaber gebe es eine Situation, "wo wir unterschiedliche Auffassungen haben", meinte Seifert. Die DFL wolle dies nun klären. "Da gibt es ja unterschiedliche Wege, die zu klären".