12. September 2020 / 18:48 Uhr

Bundesliga-Schiri Bastian Dankert pfeift Landespokalpartie in Stralsund

Bundesliga-Schiri Bastian Dankert pfeift Landespokalpartie in Stralsund

Niklas Kunkel
Ostsee-Zeitung
Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert leitete die Partie zwischen dem TSV 1860 Stralsund und FSV Einheit Ueckermünde in der zweiten Runde des Landespokals. 
Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert leitete die Partie zwischen dem TSV 1860 Stralsund und FSV Einheit Ueckermünde in der zweiten Runde des Landespokals. 
Anzeige

MVs höchster Schiedsrichter leitet beim 3:1-Sieg des TSV 1860 erstmals seit 15 Jahren wieder eine Partie auf Landesebene. 

Anzeige

Beim Sieg des TSV 1860 Stralsund gegen den FSV Einheit Ueckermünde (3:1) wehte ein Hauch von Bundesliga durch das Stadion der Freundschaft am Strelasund. Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock leitete die Partie in der zweiten Runde des Landespokals. "Wo man als Schiedsrichter angesetzt wird, da fährt man halt hin", begründete Dankert seinen ersten Einsatz auf Landesebene seit etwa 15 Jahren ganz einfach und mit einem großen Lächeln. Dankert sprang kurzfristig für einen Kollegen ein.

Während seine Kollegen aus der höchsten Riege der deutschen Schiedsrichter in der ersten Runde des DFB Pokals im Einsatz waren, pfiff er zeitgleich den Sieg eines Landesligisten gegen einen Verbandsligisten. "Als einer der älteren Schiedsrichter kann man auch mal eine Pause bei den großen Spielen haben", erklärt Dankert, wollte damit aber nicht das Spiel abwerten. "Die Spieler freuen sich, dass ich hier bin und ich freue mich auch mal wieder an der Basis aktiv zu sein. Wir haben heute ein schönes und faires Spiel von beiden Mannschaften gesehen", so Dankert, der auch Geschäftsführer beim Landesfußballverband MV ist.

Der Rostocker Dankert pfiff auch schon in der chinesischen Superleague

An die Linie des Bundesliga-Schiedsrichters mussten sich die Amateure auf dem Platz aber erst einmal gewöhnen. Dankert ließ viel laufen und gab in der ersten Halbzeit auch bei teils sehr hitzigen Auseinandersetzungen keine Karte. Das war auch nicht notwendig, denn mit seiner Autorität hatte er das Spiel auch ohne weitere Strafen immer unter Kontrolle.