25. September 2020 / 10:36 Uhr

Zweiter Spieltag: So viele Fans sind in den Stadien erlaubt - Schalke gegen Bremen vor Zuschauern?

Zweiter Spieltag: So viele Fans sind in den Stadien erlaubt - Schalke gegen Bremen vor Zuschauern?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch am zweiten Bundesliga-Spieltag gibt es wieder unterschiedliche Regelungen, wie viele Fans in die Stadien dürfen.
Auch am zweiten Bundesliga-Spieltag gibt es wieder unterschiedliche Regelungen, wie viele Fans in die Stadien dürfen. © imago images/Montage
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Anders als am ersten Bundesliga-Spieltag werden an diesem Wochenende wohl in allen Stadien Zuschauer zugelassen sein. Auch die Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen wird vor Fans gespielt.

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Lange sah es danach aus, als müsste der FC Schalke 04 im so wichtigen Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen auf seine Fans verzichten. Doch am Freitag gab es gute Nachrichten: Angesichts der neuesten Corona-Infektionszahlen könnte das erste Saison-Heimspiel Königsblauen vor Fans stattfinden. Die maßgebliche Anzahl der Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner sank unter die Verbotsschwelle von 35 auf 33,4, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte.

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Bereits am Donnerstag hatte der Verein mit der Ticketzuteilung begonnen und darauf hingewiesen, dass weiterhin kurzfristig möglich sei, „dass die Partie ohne Zuschauer stattfinden muss“. Das letzte Wort haben die nämlich Gesundheitsbehörden der Stadt - und die entscheiden erst am Samstag. Alle Fans sollten dann benachrichtigt werden und ihr Geld umgehend zurückerhalten. Schalke will nach früheren Angaben eines Sprechers rund 11.000 Fans zuschauen lassen.

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Damit würden in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen die meisten Zuschauer an diesem zweiten Spieltag der Bundesliga Platz nehmen. Ein paar Kilometer weiter westlich bei Borussia Mönchengladbach sind es allerdings nur ein paar Zuschauer weniger. Insgesamt 10.804 sind zugelassen. Allerdings lief der Vorverkauf für die Partie gegen den FC Union Berlin etwas schleppend.

Jeweils 6000 Zuschauer dürfen die Partien zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig, dem FC Augsburg und Borussia Dortmund, und der TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern live im Stadion verfolgen. Das dürfte sich auch bis zu den Spieltage nicht mehr ändern, da die Inzidenz-Werte in den jeweiligen Städten weit unter der Verbotsschwelle von 35 liegen.

Hertha darf 20-Prozent-Marke nicht nutzen

Bereits am Freitagabend empfängt Hertha BSC die Eintracht aus Frankfurt. Im fast 75.000 Sitzplätze umfassenden Olympiastadion werden allerdings nur 4000 Zuschauer dabei sein. Erstmals seit 202 Tagen werden somit wieder Anhänger der Berliner im Stadion sein. Allerdings liegt die Zahl der zugelassenen Zuschauer weit unter den 20 Prozent, auf die sich die Bundesländer zuletzt geeinigt hatten. Das liegt daran, weil das Land Berlin sich dafür entschied, die selbst gesetzte Grenze von 5000 Zuschauern nicht überschreiten zu wollen. Die Herthaner freuen sich dennoch. "Wir freuen uns, dass wir wieder Zuschauer haben. Das ist jetzt ein ganz anderes Gefühl", sagte Trainer Bruno Labbadia.

Noch weniger Zuschauer als in Berlin sind übrigens in Freiburg (gegen den VfL Wolfsburg) und in Mainz (gegen den VfB Stuttgart) zugelassen. 3200 beziehungsweise 3400 Fans werden am Wochenende live im Stadion sein. Das hängt allerdings an den geringeren Fassungsvermögen der Stadien. Aufsteiger Arminia Bielefeld wird das erste Bundesliga-Heimspiel seit dem Wiederaufstieg gegen den 1. FC Köln vor 5400 Zuschauern bestreiten. Unter der Woche brach deshalb übrigens der Ticket-Markt der Bielefelder zusammen, weil zu viele Fans Karten für die Partie ergattern wollten.

In der vergangenen Woche gab es noch zwei Stadien, in denen gar keine Fans zugelassen waren. Beim Eröffnungsspiel der neuen Saison zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 durften aufgrund der Corona-Zahlen in der Stadt München keine Zuschauer rein. Ähnlich erging es dem 1. FC Köln beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim.

Die Zuschauer-Zahlen in der Übersicht

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt: 4000

Borussia Mönchengladbach - FC Union Berlin 10.804

Bayer Leverkusen - RB Leipzig: 6000

Mainz 05 - VfB Stuttgart: 3400

FC Augsburg - Borussia Dortmund: 6000

Arminia Bielefeld - 1. FC Köln: 5400

Schalke 04 - Werder Bremen: 11.000

TSG Hoffenheim - FC Bayern: 6030

SC Freiburg - VfL Wolfsburg: 3200