12. April 2019 / 11:21 Uhr

Statistik-Check zur Bundesliga: BVB winkt Tabellenspitze über Nacht, Bayern muss zum Favoritenschreck

Statistik-Check zur Bundesliga: BVB winkt Tabellenspitze über Nacht, Bayern muss zum Favoritenschreck

Udo Muras
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Heißes Fernduell um die Meisterschaft: Borussia Dortmund trifft auf Mainz 05, der FC Bayern hat es mit dem Favoritenschreck aus Düsseldorf zu tun. Für das Duell der Münchener bei der Fortuna hat SPORTBUZZER-Experte Udo Muras spannende Statistiken entdeckt.
Heißes Fernduell um die Meisterschaft: Borussia Dortmund trifft auf Mainz 05, der FC Bayern hat es mit dem Favoritenschreck aus Düsseldorf zu tun. Für das Duell der Münchener bei der Fortuna hat SPORTBUZZER-Experte Udo Muras spannende Statistiken entdeckt. © imago/Hartenfelser
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Mit einem Sieg am Samstag gegen Mainz kann der BVB über Nacht Tabellenführer werden. Der FC Bayern muss am Sonntag beim Favoritenschreck Düsseldorf ran. SPORTBUZZER-Experte Udo Muras gibt einen statistischen Überblick zum 29. Spieltag.

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Am 29. Spieltag der Bundesliga richten sich die Blicke nach ganz oben und ganz unten. Im Fernduell um den Titel ist zunächst Borussia Dortmund unter Druck. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre steht nach dem bitteren 0:5 im Liga-Gipfel beim FC Bayern am vergangenen Spieltag wieder einen Punkt hinter den Münchnern auf Platz zwei. Doch gewinnt der BVB am Samstag gegen Mainz 05, muss der FCB in seinem Gastspiel bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag nachziehen. Und die Fortuna hat sich sowohl für Dortmund als auch die Bayern bereits als Favoritenschreck entpuppt: Die Schwarz-Gelben erlitten dort die erste Saisonniederlage, München kam zu Hause nicht über ein 3:3 hinaus.

Im Abstiegskampf kommt es zudem zu einem richtungsweisenden Duell: der 1. FC Nürnberg empfängt Schalke 04. Gewinnt der FCN, ist er bis auf einen Punkt an Relegationsrang 16 dran, den derzeit der VfB Stuttgart belegt. Zu S04 würde der Rückstand der Nürnberger auf sechs Punkte schrumpfen, die "Königsblauen" wären folglich noch tiefer drin im Ringen um den Klassenerhalt. Denn der VfB (gegen Leverkusen) und Hannover (gegen Gladbach) spielen vor heimischem Publikum - und können Boden gutmachen. SPORTBUZZER-Experte Udo Muras gibt einen statistischen Überblick zu allen Partien des 28. Spieltags.

Das Bundesliga-Restprogramm des BVB und FC Bayern im Überblick

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Der SPORTBUZZER zeigt die Restprogramme der Bundesliga-Titelkandidaten Borussia Dortmund und FC Bayern München im Überblick. ©
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1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 (Freitag, 20.30 Uhr)

Kellerderby der Altmeister: der "Club" gewann nur eins der letzten 22 Spiele, Schalke immerhin eins von zehn. Auswärts holte S04 so viele Punkte wie zu Hause (13). In Nürnberg sind die Königsblauen seit vier Spielen sieglos. Sechs der letzten sieben Duelle der beiden Teams gewann die Heimelf.

RB Leipzig - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Die seit zehn Spielen ungeschlagenen Leipziger stehen vorm Doppeljubiläum: das 100. Heimtor (-1) und der 100. Heimpunkt (-2) sind drin gegen den VfL, der den achten Auswärtssieg dieser Spielzeit (Vereinsrekord) will. Im Schnitt fielen im Duell zwischen RB und Wolfsburg genau zwei Tore - ein 0:0 gab es nie.

VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

Zwei im freien Fall: Der VfB gewann nur eins der letzten 13 Spiele, Bayer erlitt zuletzt drei Niederlagen. Stuttgart hat die meisten Gegentore seit 1975 kassiert, Bayer war in dieser Statistik zuletzt 1983 schlechter. VfB-Coach Weinzierl gewann bislang kein Heimspiel gegen Leverkusen (0-2-3).

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Werder Bremen - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Werder will weiter an seinen Erfolgsserien (2019 noch ungeschlagen, in allen Saisonspielen getroffen) stricken. Doch gegen den SC unter Trainer Streich gab es noch keinen Heimsieg (0-3-2). Die Torquote dieses Duells in Bremen: satte 3,77 Treffer.

Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Hannover ist sowohl insgesamt als auch in der Heimtabelle Letzter, die Borussia ist auswärts Neunter und träumt vom 700. Bundesligasieg. Doch sie verlor ihre letzten fünf Spiele bei Tabellenletzten und gewann nie, wenn der gegnerische Trainer Thomas Doll hieß (0-3-2).

Mehr zur Bundesliga

Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 18.30 Uhr)

Im Vorjahr (1:2) glückte den Mainzern im elften Versuch der erste Sieg in Dortmund, wo der FSV den 200. Bundesliga-Auswärtspunkt holen will – oder gar den 50. Auswärtssieg. Doch der BVB ist die beste Heimelf (14 Spiele ungeschlagen, 22 Mal in Folge Tore).

TSG Hoffenheim - Hertha BSC (Sonntag, 13.30 Uhr)

Für die TSG kann es eine runde Sache werden: möglich sind der 500. Punkt, der 300. Heimpunkt und der 50. Sieg für Trainer Julian Nagelsmann. Der verlor noch nie gegen Hertha (3-3-0), die aber keins der letzten acht Auswärtsspiele an Sonntagen verlor.

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Fortuna Düsseldorf - FC Bayern (Sonntag, 15.30 Uhr)

Das Hinspiel (3:3) war furios. Trifft Fortuna wieder dreifach, wäre Bayerns 2000. Gegentor perfekt, ihr selbst fehlen zwei zum 1200. Bundesligator. Aber Düsseldorfs letztes Heimtor in diesem Duell fiel 1990, zuletzt gab es dort sieben Bayern-Siege.

Eintracht Frankfurt - FC Augsburg (Sonntag, 18 Uhr)

Die nach Punkten besten Frankfurter aller Zeiten können mit dem siebten Sieg in Folge den Vereinsrekord vom 3. September 1966 einstellen. Dann würde Augsburg, wie nur 2011/12, zehn Auswärtsspiele sieglos bleiben. Bilanz des direkten Duells in Frankfurt: 2-2-2.

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