27. Juli 2020 / 15:07 Uhr

Verteilung der TV-Gelder ab 2021/2022: DFL nennt Zeitplan und Prozedere

Verteilung der TV-Gelder ab 2021/2022: DFL nennt Zeitplan und Prozedere

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Verteilung der TV-Gelder ist auch in diesem Jahr wieder ein großes Thema.
Die Verteilung der TV-Gelder ist auch in diesem Jahr wieder ein großes Thema. © imago images/Jan Huebner
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Bis zum Jahresende will die Deutsche Fußball Liga einen Verteilungsschlüssel für die Medienerlöse ab der Saison 2021/2022 gefunden haben. Die Vereine werden in den Prozess bei drei Konferenzen miteinbezogen.

Gut einen Monat nach der Vergabe der Bundesliga-Medienrechte für die Spielzeiten 2021/2022 bis 2024/2025 arbeitet die Deutsche Fußball Liga (DFL) intensiv an einem Verteilungsschlüssel für die Vereine. Wie die DFL am Montag mitteilte, werden die Klubs bei der Entwicklung des künftigen Modells im Rahmen von drei Regionalkonferenzen miteinbezogen. Die Veranstaltungen sollen dem Austausch der 36 Profiklubs aus Bundesliga und 2. Liga dienen. Die endgültige Entscheidung über die Verteilung der Gelder trifft satzungsgemäß jedoch weiterhin das DFL-Präsidium um Liga-Chef Christian Seifert. Ziel sei es, "bis Ende des laufenden Kalenderjahres zu einem Beschluss zu kommen".

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Zuletzt hatte es immer wieder Debatten um die Verteilung der TV-Gelder gegeben. Besonders kleinere Vereine sahen sich schon in der Vergangenheit im Nachteil und befürchten nun erneut einen Schlüssel, der vor allem die Branchenführer bevorteilt. "Ich glaube, wir waren immer in der Lage, faire und ernste Lösungen zu finden. Und ich bin überzeugt, dass uns das auch in diesem Jahr gelingt", sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Montag bei einem Sponsorentermin und erwartet ein aus seiner Sicht gerechtes Modell.

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Laut einer zuvor vom Kicker veröffentlichten Verteilerliste bekommen die Bayern mit 70,64 Millionen Euro auch in der nächsten Spielzeit das meiste Geld aus der nationalen Vermarktung der TV-Rechte. Auf Rang zwei steht Borussia Dortmund (69,73 Millionen Euro) vor Bayer Leverkusen (67,47) und RB Leipzig (65,96). Arminia Bielefeld bekommt als Letzter der Bundesliga-Rangliste 29,8 Millionen Euro. Das meiste Geld verdienen Top-Klubs wie die Bayern oder Dortmund jedoch aus der internationalen Vermarktung der Medienrechte. Angesichts der nationalen Dominanz der Bayern gibt es Vereine, die ein neues Modell fordern. "Ich bin hoffnungsfroh, dass wir Lösungen finden, die am Ende alle glücklich machen", sagte Rummenigge.