17. Februar 2020 / 21:45 Uhr

Der nächste Umsatzrekord: Bundesliga nimmt über vier Milliarden Euro ein - weltweit meiste Zuschauer

Der nächste Umsatzrekord: Bundesliga nimmt über vier Milliarden Euro ein - weltweit meiste Zuschauer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Bundesliga hat in der vergangenen Saison mehr als vier Milliarden Euro umgesetzt. 
Die Bundesliga hat in der vergangenen Saison mehr als vier Milliarden Euro umgesetzt.  © imago images/Picture Point LE
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Die Bundesliga boomt: Zum 15. Mal in Folge verzeichnet die höchste deutsche Spielklasse im Profifußball einen neuen Umsatzrekord. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einnahmen in der Saison 2018/19 um 5,4 Prozent auf über vier Milliarden Euro. Bei den Zuschauerzahlen liegt die Bundesliga sogar weltweit ganz vorn. 

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Die 18 Bundesliga-Klubs haben in der vergangenen Saison 2018/2019 nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung insgesamt erstmals mehr als vier Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Insgesamt wurden 4,02 Milliarden Euro eingenommen, heißt es unter Berufung auf den aktuellen Wirtschaftsbericht der Deutschen Fußball Liga. Dies ist zum 15. Mal in Folge ein Rekord und eine Steigerung um 5,4 Prozent im Vergleich zur Vorsaison.

Mit knapp 1,5 Milliarden Euro machen die Einnahmen aus der medialen Vermarktung fast 37 Prozent der Summe aus, dagegen sanken die Einnahmen aus anderen Bereichen leicht. Die Erlöse aus Eintrittskarten und dem Geschäft in den Stadien betrug 520 Millionen Euro, mit Werbung wurden 845 Millionen Euro eingenommen, mit dem Verkauf von Fanartikeln 176 Millionen Euro. Mit fast 43.000 verkauften Eintrittskarten pro Spiel ist die Bundesliga die Liga mit den weltweit meisten Zuschauern.

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Größten Ausgaben für Spieler und Trainer

14 der 18 Klubs verzeichneten nach Steuern ein positives Ergebnis. Die Ausgaben stiegen leicht auf 3,9 Milliarden Euro, davon waren die Personalkosten für Spieler und Trainer mit mehr als 1,4 Milliarden Euro der größte Anteil. Sie stiegen um 8,6 Prozent. Die Verbindlichkeiten sanken um fünf Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

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DFL-Boss Christian Seifert zufrieden

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert sagte, der deutsche Profifußball habe sich zu einer zukunftsfähigen Industrie entwickelt. Er forderte die Klubs auf, ihre sportliche Leistungsfähigkeit weiter zu steigern, um darüber die Attraktivität der Bundesliga insbesondere im Ausland zu erhöhen. „Es geht künftig zunehmend darum, was sie aus den finanziellen Möglichkeiten machen“, sagte Seifert. Die 2. Bundesliga verzeichnete einen Umsatz von 782 Millionen Euro und damit eine kräftige Steigerung von 28,5 Prozent.

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