14. August 2019 / 08:55 Uhr

Bundesliga-Vorschau zu Hertha BSC: Investor-Millionen treffen auf Sachlichkeit

Bundesliga-Vorschau zu Hertha BSC: Investor-Millionen treffen auf Sachlichkeit

Sebastian Harfst
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Klub-Boss Michael Preetz geht die neue Saison bei Hertha BSC mit Optimismus und neuen finanziellen Mitteln an.
Klub-Boss Michael Preetz geht die neue Saison bei Hertha BSC mit Optimismus und neuen finanziellen Mitteln an. © 2018 Getty Images
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Teil 17 der SPORTBUZZER-Saisonvorschau auf die kommende Bundesliga-Spielzeit: Hertha BSC will den Negativtrend der vergangenen Jahre stoppen. Der Hauptstadt-Klub setzt dabei aber nicht allein auf das frische Geld von Investor Lars Windhorst.

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In der Sommerpause trat Hertha BSC in eine neue Dimension ein. 125 Millionen Euro pumpt Investor Lars Windhorst, einstiges Wunderkind der deutschen Wirtschaft und Helmut-Kohl-Vertrauter, in den Klub. Dafür erhält seine Firma Tennor Holding 37,5 Prozent an der Hertha BSC GmbH Co. KGaA und die Option auf ein weiteres finanzielles Engagement Windhorsts.

Schwimmen die Berliner jetzt im Geld? Langsam. Zunächst einmal tilgen sie Schulden. Und weit aus dem Fenster lehnen will sich Manager Michael Preetz sowieso nicht. „Ich glaube nicht, dass man die Mannschaft weiterentwickelt, wenn man einen teuren Spieler reinsetzt, auf den alles fokussiert ist. Unser Ziel ist es, das Team insgesamt zu entwickeln“, sagt der 51-Jährige.

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Mehr Spielraum für Transfers bei Hertha BSC

Spielraum für Transfers blieb der Hertha dennoch – zumal durch den Verkauf von Valentino Lazaro an Inter Mailand weitere 22 Millionen Euro in die Kasse flossen. Und so kam Flügelspieler Dodi Lukebakio. Für ihn überwiesen die Berliner 20 Millionen Euro an den FC Watford, der den Belgier in der vergangen Saison an Fortuna Düsseldorf verliehen hatte. Hertha-Trainer Ante Covic: „Dodi wird für uns ein Unterschiedsspieler sein.“

Neben Lukebakio ist dieser Ante Covic das neue Gesicht der Berliner, obwohl er schon lange im Klub ist: elf Jahre als Spieler, neun Jahre als Nachwuchstrainer. Nun ist der 43-Jährige Nachfolger von Pál Dárdai. Denn nach dem Sinkflug (2016/2017: Platz sechs; 2017/2018: Platz zehn; 2018/2019: Platz elf) wünschte sich Preetz neue Impulse.

64 ehemalige Spieler der Hertha BSC-Akademie und was aus ihnen wurde

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Hertha-Auftakt gegen FC Bayern als Feuerprobe

Ob das fruchtet, müssen die Berliner am Freitagabend (20.30 Uhr, ZDF und DAZN) im Eröffnungsspiel der neuen Saison ausgerechnet gegen den FC Bayern beweisen. „Der schwerste Gegner vor der Flinte“, sagt Covic. „Trotzdem ist die Vorfreude groß, wenn du die Saison eröffnest und wir alle bei null starten.“

Als weiteren kostspieligen Zugang erhielt Covic Mittelfeldspieler Eduard Löwen für 7 Millionen Euro aus Nürnberg. Dazu sind der 18-jährige Stürmer Daishawn Redan (für 2,7 Millionen von Chelseas U23) und der belgische Verteidiger Dedrick Boyata (28, ablösefrei von Celtic Glasgow) neu im Team.

Wo landet Hertha BSC am Ende der Saison 2019/20? Jetzt abstimmen!

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