13. August 2019 / 09:00 Uhr

Bundesliga-Vorschau zum SC Freiburg: Luca Waldschmidt - der Mann für die Tore

Bundesliga-Vorschau zum SC Freiburg: Luca Waldschmidt - der Mann für die Tore

Tom Vaagt
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luca Waldschmidt geht in der kommenden Saison wieder für den SC Freiburg auf Torejagd
Luca Waldschmidt geht in der kommenden Saison wieder für den SC Freiburg auf Torejagd © imago images/Jan Huebner/Montage
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Teil 16 der SPORTBUZZER-Saisonvorschau auf die kommende Bundesliga-Spielzeit: Trainer Christian Streich und der SC Freiburg können trotz dessen starker U21-Europameisterschaft auch in der kommenden Saison auf Stürmer Luca Waldschmidt bauen.

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Am vergangenen Samstag war Luca Waldschmidt wieder in seiner Paradedisziplin unterwegs: als Retter. Beim mühevollen 1:0 des SC Freiburg beim Drittligisten 1. FC Magdeburg verhinderte er mit seinem Tor in der Verlängerung ein blamables Pokalaus. Matchwinner kann der 23-Jährige. Im Mai 2017 bewahrte er seinen Ex-Klub Hamburger SV im Saisonfinale vor dem Gang in die Relegation. In diesem Sommer hievte er die deutsche U21 bei der Europameisterschaft mit seinen Treffern bis ins Finale und wurde Torschützenkönig des Turniers. So jemand fühlt sich schnell zu Höherem berufen.

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Nicht so Waldschmidt. "Ich bin nicht nach Freiburg gekommen, um nach einem Jahr direkt wieder zu gehen", sagte er zuletzt dem Kicker. Er habe sich bei der EM "nicht ins Schaufenster stellen" wollen. Nun ist er bei den Breisgauern der große Hoffnungsträger für die kommende Saison und soll einmal mehr das machen, was er am besten kann: die wichtigen Tore schießen, und davon möglichst viele. Unterstützung erhält der Stürmer in der Offensive neben dem bewährten Nils Petersen künftig von zwei Koreanern. Der derzeit noch verletzte Chang-hun Kwon kam vom FCO Dijon aus Frankreich, Woo-yeong Jeong von der zweiten Mannschaft von Bayern München.

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Letzterer hat die Philosophie seines neuen Arbeitgebers offenbar schon verinnerlicht und den Spiritus Rector dahinter schnell ausgemacht. "Er ist wie ein südkoreanischer Vater", sagte Jeong der Bild über Trainer Christian Streich: "Ein südkoreanischer Vater sagt immer direkt, wenn ein Kind etwas falsch macht. Aber er lobt auch direkt, wenn man etwas gut macht." Der Großteil des Kaders kennt diese Herangehensweise des kauzigen Coaches schon. Denn im Vergleich zu den Vorjahren, als man Leistungsträger verlor, mussten die Freiburger in diesem Sommer keine wesentlichen Veränderungen an der Mannschaft vornehmen.

Neben dem Duo aus Südkorea stießen einzig Rückkehrer Jonathan Schmid und der junge Außenverteidiger Luca Itter neu zum Team. Die Freiburger sollten also eingespielt sein – ein Vorteil!

Hier abstimmen: Was ist für den SC Freiburg in der neuen Saison drin?

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