05. Februar 2018 / 08:58 Uhr

Bundesliga: Wie steht dein Verein zur 50+1-Regelung?

Bundesliga: Wie steht dein Verein zur 50+1-Regelung?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wie denkt ihr Verein über 50+1? Uli Hoeneß, Heribert Bruchhagen, Hans-Joachim Watzke.
Wie denkt ihr Verein über 50+1? Uli Hoeneß, Heribert Bruchhagen, Hans-Joachim Watzke. © Imago/dpa-Montage
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Der deutsche Profifußball blickt voller Spannung nach Frankfurt am Main. Auf ihrer Präsidiumssitzung wird die Deutsche Fußball Liga entscheiden, ob Vereinspräsident Martin Kind die Mehrheit am Bundesligisten Hannover 96 übernehmen darf. Doch was wollen die anderen Bundesligisten überhaupt?

Es ist eine der hitzigsten Diskussionen des deutschen Fußballs. Muss die 50+1-Regelung fallen oder soll sie aufrecht erhalten werden? Und genau um diese Frage geht am heutigen Montag. Der deutsche Profifußball blickt voller Spannung nach Frankfurt am Main. Auf ihrer Präsidiumssitzung wird die Deutsche Fußball Liga entscheiden, ob Vereinspräsident Martin Kind die Mehrheit am Bundesligisten Hannover 96 übernehmen darf, oder ob der Boss der Niedersachsen mit seinem Antrag auf eine Ausnahme von der 50+1-Regel scheitert.

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Aber wie sehen das eigentlich die anderen Bundesligisten? Wie stehen sie zur 50+1-Regelung? Eine Umfrage der Bild gibt darüber jetzt Aufschluss.

Das Blatt schreibt, dass die DFL eine Diskussion anstoßen wird, um die Investoren-Sperre (Stammverein muss die Stimmenmehrheit behalten) zu reformieren und die
Liga kontrolliert für Investoren zu öffnen.

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Vorweg: 12 der 18 Bundesliga-Vereine sind dafür, dass die 50+1-Regelung reformiert wird, drei Vereine dagegen, und hinzu kommen drei Enthaltungen.

Mehr Meinungen zu 50+1

Schalke-Manager Christian Heidel ist eher für eine Reform: „Wir wünschen uns eine Lösung, die die Integrität des Wettbewerbs wahrt. Dann wäre Schalke offen für eine Reform.“

Ebenfals für eine Reform sind wohl: Der 1. FC Köln, Mainz 05, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC, Hamburger SV, RB Leipzig, FC Bayerrn München, Werder Bremen, Bayer Leverkusen, FC Augsburg und Hannover 96.

Mehr zur 50+1-Regelung

Etwas anders sieht das BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: „Es ist bekannt, dass Borussia Dortmund ein klarer Befürworter der 50+1-Regelung ist. Daran soll sich auch nichts ändern.“ Mit ihm auf einer Wellenlänge: Der SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach.

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Die TSG Hoffenheim, der VfL Wolfsburg und der VfB Stuttgart machten in der Umfrage keine Angaben.