02. März 2017 / 10:29 Uhr

Bundesliga-Zeit wird wieder lebendig

Bundesliga-Zeit wird wieder lebendig

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamo Dresden 1. FC Kaiserslautern Hans-Uwe Pilz Tom Dooley
Hans-Uwe Pilz ist am 3. August 1991 vor Tom Dooley am Ball. © Imago
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Zum Spiel der SG Dynamo Dresden gegen Kaiserslautern kommen viele frühere Stars .

Dresden. Nach einer bis zuletzt nervenaufreibenden Qualifikation war es am 3. August 1991 endlich soweit: Dynamo Dresden durfte als einer von nur zwei Ostvereinen seine Bundesliga-Premiere feiern. Im Rudolf-Harbig-Stadion empfingen die Schwarz-Gelben am 1. Spieltag unter ihrem neuen Trainer Helmut Schulte – die Aufstiegstrainer Reinhard Häfner und Hartmut Schade waren überraschend nach der erfolgreichen Qualifikation beurlaubt worden – den 1. FC Kaiserslautern. 25 Jahre und sieben Monate später treffen sich die beiden Traditionsvereine am Freitagabend (18.30 Uhr) an gleicher Stelle in der 2. Bundesliga wieder – und viele Dynamo-Stars aus der ersten Bundesliga-Saison wohnen dem Flutlichtspiel auf Einladung des SGD-Präsidiums bei.

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„Die Sportgemeinschaft steckt voller Geschichte. Die Bundesliga-Qualifikation, das Debüt gegen Kaiserslautern und der Klassenerhalt im Folgejahr sind ein wichtiger Teil unserer Vereinshistorie. Wir freuen uns deshalb sehr, dass viele Protagonisten von damals der Einladung zu diesem besonderen Spiel gefolgt sind“, erklärte Präsident Andreas Ritter.

27 Spieler waren in Dynamos letzter Oberliga-Saison 1990/91 und in der ersten Bundesliga-Serie 1991/92 für den achtfachen DDR-Meister am Ball: Sergio Allievi, Steffen Büttner, Nico Däbritz, Andreas Diebitz, Torsten Gütschow, Ralf Hauptmann, Uwe Jähnig, Mario Kern, Sven Kmetsch, Thomas Köhler, Frank Lieberam, Peter Lux, Matthias Maucksch, Jens Melzig, Ralf Minge, René Müller, Oliver Pagé, Hans-Uwe Pilz, Sven Ratke, Uwe Rösler, Heiko Scholz, Detlef Schößler, Jörg Stübner, Ronny Teuber, Andreas Trautmann, Andreas Wagenhaus und Dirk Zander. Von ihnen werden gleich 19 Ehemalige zum anstehenden Spiel gegen die Roten Teufel erwartet.

Ex-Präsident Wolf-Rüdiger Ziegenbalg und der ’76-er Olympiasieger Gert Heidler (1991/92 Co-Trainer von Schulte) werden in der Halbzeitpause geehrt. Schulte, der heute Sportchef bei Union Berlin ist, kann aus beruflichen Gründen nicht vorbeischauen. Auch Hartmut Schade, Co-Trainer des im vergangenen Jahr verstorbenen Reinhard Häfner, ist verhindert, denn er bereitet von München aus die „Supreme Kulinaria & Vinum Dresden“ (10.-12. März) vor und kommt erst eine Woche später an die Elbe. Das Spiel wird er am Fernseher verfolgen und die Daumen drücken, dass es besser läuft als Dynamos Bundesliga-Premiere 1991. Die verlor Dresden durch ein Tor von Tom Dooley nämlich mit 0:1.

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