07. Juli 2021 / 15:32 Uhr

Bayern, BVB und Co.: Mit so vielen Zuschauern können die Klubs zum Bundesliga-Start planen

Bayern, BVB und Co.: Mit so vielen Zuschauern können die Klubs zum Bundesliga-Start planen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In der neuen Bundesliga-Saison kehren die Zuschauer zurück.
In der neuen Bundesliga-Saison kehren die Zuschauer zurück. © 2021 Getty Images
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Grünes Licht aus der Politik: Die Bundesliga-Klubs können zum Saison-Start wieder mit Zuschauern planen. Einem Beschluss von Dienstag zufolge dürfen die meisten Stadien zur Hälfte gefüllt werden. Eine Ausnahme gibt es in Bayern. Der SPORTBUZZER zeigt, mit wie vielen Fans die Vereine planen können.

Endlich wieder, dürften die meisten Fans gedacht haben: Am Dienstag hatten die Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder beschlossen, dass im Profifußball zur neuen Saison wieder vor Zuschauerinnen und Zuschauern gespielt werden darf. Bis zu 50 Prozent dürfen die Stadien in Bundesliga und 2. Liga wieder gefüllt werden, maximal aber mit 25.000 Zuschauern und Zuschauerinnen. Einzige Ausnahme: Bayern tritt wegen der grassierenden Delta-Variante noch auf die Bremse, erlaubt zunächst nur 35 Prozent, gedeckelt bei 20.000 Personen. In der Bundesliga betrifft das Meister FC Bayern, den FC Augsburg sowie Aufsteiger Greuther Fürth.

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Die Vereine zeigten sich zum Teil erfreut über das grüne Licht aus der Politik: "Wir begrüßen die Entscheidung und halten sie in Anbetracht der aktuellen Situation für ein gutes Einstiegsszenario, auf das wir dann bei gutem Verlauf entsprechend aufbauen können", sagte Wolfsburg-Geschäftsführer Michael Meeske. Leverkusen-Boss Fernando Carro sprach von einer guten "Perspektive" und versprach sich "eine gewisse Planungssicherheit". Von Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke gab es hingegen Kritik an der konkreten Grenze, Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn wunderte sich über die Sonderregelung in Bayern. Der SPORTBUZZER zeigt, mit wie vielen Zuschauerinnen und Zuschauern die Bundesliga-Klubs maximal planen können.

  • FC Bayern München: 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (35 Prozent, Ausnahme in Bayern)
  • RB Leipzig: bis zu 21.479 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 42.959)
  • Borussia Dortmund: bis zu 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 81.365)
  • VfL Wolfsburg: bis zu 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 30.000)
  • Eintracht Frankfurt: bis zu 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 51.500)
  • Bayer Leverkusen: bis zu 15.105 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 30.210)
  • Union Berlin: bis zu 11.006 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 22.012)
  • Borussia Mönchengladbach: bis zu 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 59.724)
  • VfB Stuttgart: bis zu 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 60.449)
  • SC Freiburg: noch unklar, ob das neue Stadion rechtzeitig fertig wird; dort bis zu 17.350 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 34.700), im alten Dreisam-Stadion bis zu 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 24.000)
  • TSG Hoffenheim: bis zu 15.075 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 30.150)
  • 1. FSV Mainz 05: bis zu 16.652 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 33.305)
  • FC Augsburg: bis zu 15.330 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 30.660)
  • Hertha BSC: bis zu 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 74.475)
  • Arminia Bielefeld: bis zu 13.257 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 26.515)
  • 1. FC Köln: bis zu 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 50.000)
  • VfL Bochum: bis zu 13.799 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 27.599)
  • SpVgg Greuther Fürth: bis zu 5.819 Zuschauerinnen und Zuschauer (Gesamtkapazität: 16.626)