25. Mai 2019 / 17:30 Uhr

Bundespräsident Steinmeier besucht DFB-Frauen vor WM: So reagiert er auf den Werbespot

Bundespräsident Steinmeier besucht DFB-Frauen vor WM: So reagiert er auf den Werbespot

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das WM-Abschlusstrainingslager der Fußballnationalmannschaft der Frauen besucht.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das WM-Abschlusstrainingslager der Fußballnationalmannschaft der Frauen besucht. © dpa
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Besuch vom Bundespräsidenten vor der Frauen-WM 2019 in Frankreich: Frank-Walter Steinmeier hat der deutsche Frauen-Nationalmannschaft im Abschlusstrainingslager Glück für die Weltmeisterschaft gewünscht. Dabei reagierte er auch auf den Werbespot vor der WM.

Bei einem Besuch im WM-Abschlusstrainingslager hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den deutschen Fußballerinnen viel Erfolg bei der anstehenden Weltmeisterschaft gewünscht. „Wir dürfen der WM in Frankreich mit großen Hoffnungen und Erwartungen entgegensehen. Die Spielerinnen tun dies ganz gewiss“, sagte der 63-Jährige am Samstag in Grassau. Pünktlich um 11 Uhr traf das Staatsoberhaupt im idyllischen Ort am Chiemsee ein und beobachtete gemeinsam mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg die Übungseinheit der Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

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Der deutsche WM-Kader für Frankreich 2019:

Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. Zur Galerie
Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. ©

Bundespräsident Steinmeier lobt frechen DFB-Werbespot der Frauen

Danach ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen ins Teamhotel Golf Resort Achental mit anschließendem Fototermin. Von der DFB-Delegation bekam Steinmeier ein WM-Trikot mit der Nummer 19 überreicht. „Das Minimalziel haben die Frauen selbst ausgegeben: eine WM zu spielen, die die Teilnahme an den Olympischen Spielen sichert. Das hoffe ich auch, denn das letzte Mal haben sie Gold mitgebracht“, sagte Steinmeier, der das positive und sympathische Image der DFB-Frauen hervorhob. Sie seien für viele junge Mädchen - aber nicht nur für die - zum Vorbild geworden, weil sie „nicht die großen Einnahmen“ wie die Männer hätten, aber „technisch auf einem ähnlichen Niveau und mit großem Herz bei der Sache“ seien.

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Darüber hinaus lobte Steinmeier das freche Video, mit dem die Spielerinnen auf die WM aufmerksam machen und selbstironisch mit Vorurteilen aufräumen. Steinmeier findet den Werbespot „unheimlich witzig und cool“. Die Frauen hätten mit ihrer Botschaft „schon recht, dass die Männer bekannter sind und die Frauengesichter und die dazugehörigen Namen noch bekannter werden müssen. Ich glaube, sie werden in Frankreich ihren eigenen Beitrag dazu leisten.“