26. September 2022 / 23:45 Uhr

Bundestrainer Hansi Flick nach England-Achterbahnfahrt: "Bin positiv überrascht"

Bundestrainer Hansi Flick nach England-Achterbahnfahrt: "Bin positiv überrascht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hansi Flick erlebte im Londoner Wembley-Stadion sein 15. Spiel als Bundestrainer.
Hansi Flick erlebte im Londoner Wembley-Stadion sein 15. Spiel als Bundestrainer. © IMAGO/Chai v.d. Laage
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Bundestrainer Hansi Flick zieht nach dem wilden Unentschieden in England ein insgesamt zufriedenes Fazit und verspricht mit Blick auf die WM in Katar: "Alle sind heiß." Er erklärt, warum er von seiner Mannschaft in Wembley "positiv überrascht" war.

Nach der emotionalen Berg- und Talfahrt hatte Hansi Flick schnell zu seinem Ruhepuls zurückgefunden. Betont gelassen analysierte der Bundestrainer das 3:3 (0:0) am Montagabend im Londoner Wembley-Stadion gegen England und wollte mit Blick auf die in rund zwei Monaten beginnende Weltmeisterschaft in Katar offenbar vor allem eine Sache vermitteln: Keine Panik! Der 57-Jährige sprach die Versäumnisse seines Teams gegen den Vize-Europameister klar an, hatte im Vergleich zum 0:1 drei Tage zuvor gegen Ungarn aber auch einige Verbesserungen gesehen.

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"Ich bin heute in vielen Dingen positiv überrascht. Nach dem Spiel gegen Ungarn konnte man so ein Spiel nicht erwarten - gerade hier in England. Die Mannschaft hat es sehr gut umgesetzt", meinte Flick bei RTL und versprach hinsichtlich der WM: "Wenn wir uns am 13. und 14. November mit dem 26-Mann-Kader treffen, sind alle heiß darauf, dass wir eine wirklich gute WM spielen." Er sei "total happy und optimistisch", meinte Flick: "Sonst könnten wir ja schön zu Hause bleiben."

Tatsächlich hatte sich die DFB-Auswahl im Vergleich zur Heimpleite gegen Ungarn eine insgesamt ansteigende Formkurve gezeigt. Nachdem es im ersten Durchgang noch an Chancen haperte, schossen Ilkay Gündogan (53., Foulelfmeter) und Kai Havertz (67.) nach der Pause eine 2:0-Führung heraus. Doch dann kam der Zwölf-Minuten-Horror: Luke Shaw (72.), Mason Mount (75.) und Harry Kane (83., Foulelfmeter) drehten das Spiel zu Gunsten des Gastgebers, ehe Havertz' Abstauber zumindest noch das Remis sicherte.

"Die erste Halbzeit war ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit haben wir es 20 Minuten ganz gut gemacht und verdient 2:0 geführt. Dann haben wir individuelle Fehler gemacht und schnell drei Tore gefangen", bilanzierte Flick: "Wir müssen mutiger verteidigen und konsequenter in den Eins-gegen-eins-Situationen sein. Es war schon gegen Ungarn teilweise so. Daran müssen wir arbeiten. Das müssen wir besser machen."

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Bis zur Abreise in die Wüste und dem letzten Test vor der WM am 16. November im Oman will der Bundestrainer nun "digital" mit seiner Mannschaft Kontakt halten und die Spieler auf das Turnier vom 20. November bis zum 18. Dezember einstimmen.

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