09. November 2020 / 10:32 Uhr

Bundestrainer Löw nach OP über Kimmich-Ausfall: "Das Wichtigste ist, dass er die nötige Zeit bekommt"

Bundestrainer Löw nach OP über Kimmich-Ausfall: "Das Wichtigste ist, dass er die nötige Zeit bekommt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw hat Besserungswünsche an Joshua Kimmich gesandt.
Bundestrainer Joachim Löw hat Besserungswünsche an Joshua Kimmich gesandt. © Getty Images/imago images/Poolfoto (Montage)
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Nachdem sich Bayern-Profi Joshua Kimmich im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund verletzt hat und inzwischen bereits am Knie operiert worden ist, hat Bundestrainer Joachim Löw dem 25-Jährigen aufbauende Worte zugesprochen. Zunächst einmal wünscht er ihm eine vollständige Genesung. 

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Mit großer Sorge musste Bundestrainer Joachim Löw die Bilder aus Dortmund von der Knieverletzung seines Führungsspielers Joshua Kimmich verfolgen. Das bange Warten auf die Diagnose aus München dauerte bis Sonntagabend: Dann gab der FC Bayern bekannt, dass der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler am Außenmeniskus des rechten Knies operiert werden musste und nach Einschätzung der Ärzte bis Januar fehlen wird. Der 50-malige Nationalspieler fällt damit beim Nations-League-Ausklang 2020 aus.

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Löw wünschte via DFB-Homepage "gute Besserung und eine vollständige Genesung", sagte: "Er wird uns natürlich in den Nations-League-Spielen gegen die Ukraine und vor allem in Spanien fehlen. Das Wichtigste ist aber, dass er jetzt die nötige Zeit und Ruhe bekommt, wieder komplett zu regenerieren."

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Wenn Löw nach dem Kimmich-Schock seinen Kader am Montag zur Mittagsstunde im Leipziger Westin Hotel versammelt, wird dem 60-Jährigen auf unangenehme Weise klar werden, dass er mit seiner Prognose recht hatte: Personell wird die pickepackevolle Saison mit der verschobenen EM als Höhepunkt im Sommer 2021 eine gewaltige Herausforderung.

Das gilt auch für das Testspiel gegen Tschechien am Mittwoch und die folgenden finalen Partien in der Nations League am Samstag gegen die Ukraine und drei Tage später in Spanien. "Eine Mannschaft braucht Konstanz, Automatismen, Sicherheit, blindes Verständnis untereinander. Eine Mannschaft muss wachsen, die Abläufe müssen sich entwickeln. Das ist aktuell kaum darzustellen“, sagte Löw bei der Nominierung seines ursprünglich 29 Spieler umfassenden Kaders. Nachnominiert wurde Ridle Baku vom VfL Wolfsburg.