13. Januar 2020 / 13:10 Uhr

Bürgermeisterpokal geht den Greifswalder FC Tradition

Bürgermeisterpokal geht den Greifswalder FC Tradition

Wolfgang Dannenfeldt
Ostsee-Zeitung
Alle Anstrengungen sind vergessen. Die beiden Endspielpartner RW Wolgast I (roter Dress) und GFC (Tradition), stellen sich nach Turnierschluss gemeinschaftlich den Fotografen.
Alle Anstrengungen sind vergessen. Die beiden Endspielpartner RW Wolgast I (roter Dress) und GFC (Tradition), stellen sich nach Turnierschluss gemeinschaftlich den Fotografen. © Wolfgang Dannenfeldt
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GFC-Traditionsteam schlägt Titelverteidiger Rot-Weiß mit 3:2 im Finale. Marlon Thiemke vom SV Kröslin schießt die meisten Treffer im Turnier.

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Wolgast. Am Sonnabend, kurz vor 16 Uhr, konnten die Ausrichter des 11. Hallenturnieres um den „Pokal des Bürgermeisters der Stadt Wolgast“, durchatmen. Das Finale war gespielt, die Pokale, Urkunden und Präsente übergeben und die Fans sowie Aktiven aus acht teilnehmenden Mannschaften zufrieden.

„Eine sehr gelungenen Veranstaltung“, lobte Andreas Kunze-Voß. Der Spielmacher der Greifswalder Oldies zeigte sich nicht nur wegen der guten Organisation in bester Laune, sondern natürlich in erster Linie wegen des Erfolges. Schließlich wurde im Endspiel der Vorjahresgewinner FC RW Wolgast I mit 3:2 bezwungen. Gäste-Torhüter Rico Kusch glückte kurz vor Spielende beim Stand von 2:2 der Siegtreffer per Distanzschuss. Zuvor hatten Töllner und Bischoff für die Greifswalder so wie Künnemann und Kohr für Rot-Weiß ins gegnerische Ziel getroffen. „Wir haben defensiv sehr gut gestanden und zielstrebig nach vorn gespielt“, freute sich Kunze-Voß.

Dass die Gastgeber die Niederlage ein wenig wurmte war auch dem jungen Wolgaster Florian Burchardt anzumerken: „Schade, dass wir unsere Vorgaben nicht umsetzen konnten. Es flutschte nicht so recht. Man hat gesehen, dass die Greifswalder eine erfahrene, ausgefuchste Truppe sind“, so der Youngster. Dabei hatte der 19-Jährige, der bereits mit fünf Lenzen bei den Rot-Weißen das Fußball Einmaleins erlernte, mit seinem Team eine ordentliche Vorrunde gespielt. Durch zwei Siege und ein Remis standen sieben Punkte zu Buche. Das reichte aus, um gemeinsam mit GFC-Tradition (4 Zähler) ins Halbfinale einzuziehen. Unterdessen verpassten der SV Kröslin und VFC Anklam den

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Dabei hatte der 19-Jährige, der bereits mit fünf Lenzen bei den Rot-Weißen das Fußball Einmaleins erlernte, mit seinem Team eine ordentliche Vorrunde gespielt. Durch zwei Siege und ein Remis standen sieben Punkte zu Buche. Das reichte aus, um gemeinsam mit GFC-Tradition (4 Zähler) ins Halbfinale einzuziehen. Unterdessen verpassten der SV Kröslin und VFC Anklam den

Unterdessen verpassten der SV Kröslin und VFC Anklam den Sprung unter die letzten Vier. Sieger in der ersten Gruppe wurde stattdessen der Grimmener SV II, der vor dem Pelsiner SV (4 Punkte), verlustpunktfrei durch die Konkurrenz marschierte. Auf der Strecke blieben der HFC Greifswald (3 Punkte) und RW Wolgast II (1 Punkt). Das erste Halbfinalspiel führte zunächst Grimmen II und GFC (Tradition) zusammen. Dort konnten sich Letztere mit 5:3 behaupten. Spannend ging es auch im zweiten Semifinalspiel zwischen RW Wolgast I und Pelsin zu, wobei der Landesklassen-Vertreter Wolgast mit 3:1 die Oberhand behielt.

RW-Präsident Falk Hartmann, der zusammen mit der stellvertretenden Wolgaster Bürgermeisterin Ulrike Knoll dem Sieger die Trophäe überreichte, war nach einem langen Tag – immerhin dauerte die Veranstaltung fast sechs Stunden – zurecht happy. Er bedankte sich in seiner Laudatio vor allem bei seinen Mitstreitern, „dass alles wie am Schnürchen ablief.“

Im Rahmen der Siegerehrung wurden Marlon Thiemke (SV Kröslin), als erfolgreichster Torschütze (6 Treffer), dessen Teamkamerad Paul Kranz (als bester Torwart) sowie Morice Theelke – er gewann den Joglierwettbewerb – als bester Techniker geehrt. Für den guten Pfiff sorgten Jonas Diedrich (Alt-Tellin) und Steffen Riske (SV Murchin/Rubkow). Die beiden Schiris brauchten in den insgesamt 18 Partien (mit 89 Toren) nur wenige Strafminuten auszusprechen.