25. März 2022 / 20:07 Uhr

Burkardt trifft doppelt, Atubolu hält Elfmeter: DFB-U21 schlägt Lettland trotz Personalsorgen

Burkardt trifft doppelt, Atubolu hält Elfmeter: DFB-U21 schlägt Lettland trotz Personalsorgen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat die Tabellenführung in ihrer Qualifikationsgruppe ausgebaut
Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat die Tabellenführung in ihrer Qualifikationsgruppe ausgebaut © IMAGO/Uwe Kraft
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Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat trotz großer Personalsorgen am Freitagabend ihr EM-Qualifikationsspiel gegen Lettland gewonnen und die Tabellenführung in der Quali-Gruppe B ausgebaut. Nationaltrainer Antonio Di Salvo musste in Aachen auf gleich acht Spieler verzichten.

Big Points in der EM-Qualifikation für die deutsche U21-Nationalmannschaft: Der amtierende Europameister hat vor 7.718 Zuschauern in Aachen trotz großer Personalnot einen deutlichen 4:0 (3:0)-Sieg gegen Underdog Lettland eingefahren. Vor den Augen von Bernd Neuendorf, der zwei Wochen nach seiner Wahl sein erstes Länderspiel als DFB-Präsident im Stadion verfolgte, steuerte Mainz-Profi und U21-Kapitän Jonathan Burkardt (25./43.) einen Doppelpack bei, die weiteren Treffer erzielten Frankfurt-Youngster Ansgar Knauff (26.) - sein Premieren-Tor - und FC-Bayern-Juniorenstürmer Malik Tillmann (75.). Noah Atubolu (SC Freiburg II) parierte zudem einen Foulelfmeter (66.) gegen den Letten Lukass Vapne.

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Damit baute der Titelverteidiger mit nun 18 Punkten Platz eins in der Gruppe vor Israel (16) und Polen (15) aus. Am kommenden Dienstag (17 Uhr/Pro7Maxx) steht für Deutschland dann das Topspiel gegen den Verfolger Israel in Petach Tikwa an. Nur der Gruppensieger und der beste von neun Zweiten lösen direkt das Ticket für die Endrunde im Sommer 2023, die übrigen Zweiten müssen in die Playoffs. Im Juni folgen für Deutschland noch die Partien gegen Ungarn und in Polen. Israel und Polen hatten sich am Donnerstag 2:2 getrennt.

Fast ein Dutzend Absagen von verletzten oder kranken Spielern musste Nationaltrainer Antonio Di Salvo vor der Partie wegstecken. Die insbesondere in der Defensive neu formierte Mannschaft leistete sich in der Anfangsphase einige Unsicherheiten, fand sich dann aber immer besser zurecht. Gegen die mit einer Fünferkette verteidigenden Letten erzeugte der deutsche Nachwuchs viel Druck, lediglich ein Tor fehlte zunächst noch. Mit hohem Pressing erarbeiteten sich die Gastgeber dann nach zwei Fehlern in der lettischen Abwehr die Führung. Nach einer starken Balleroberung des Nürnbergers Tom Krauß blieb Burkardt frei vor dem gegnerischen Keeper cool. Nur rund 30 Sekunden später erhöhte der starke Knauff nach einem Patzer des Letten Normunds Uldrikis.

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Das schönste Tor des Abends gelang kurz vor der Pause Burkardt, der einen abgewehrten Ball von der Strafraumkante ins Tor schlenzte. Der Gegner wurde danach allenfalls bei Standards gefährlich, Freiburgs Atubolu rettete aber stark und hielt sogar den Elfmeter nach einem Schubser von Maximilian Bauer. Den Schlusspunkt setzte dann Tillman.