16. März 2020 / 23:35 Uhr

BVB-Aktie wegen Corona-Ausbruch im Sturzflug - Gewinnprognose zurückgenommen

BVB-Aktie wegen Corona-Ausbruch im Sturzflug - Gewinnprognose zurückgenommen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Aktie von Borussia Dortmund hat seit Ausbruch der Coronavirus-Krise massiv an Wert verloren.
Die Aktie von Borussia Dortmund hat seit Ausbruch der Coronavirus-Krise massiv an Wert verloren. © imago/Rene Traut
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Die Aktie des einzigen börsennotierten Bundesligisten Borussia Dortmund befindet sich durch die Coronavirus-Pandemie im Sturzflug. Die Geschäftsführung hat auf den Kursverfall jetzt reagiert.

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An den Börsen geht mit zunehmender Verbreitung des neuartigen Coronavirus die Angst um - und das bekommt jetzt auch die Aktie des einzigen börsennotierten Bundesligisten Borussia Dortmund zu spüren. Das Wertpapier hatte am späten Montagnachmittag einen Schlusskurs von 4,61 Euro. Am 21. Februar - also vor nicht einmal vier Wochen - hatte es noch bei 9,49 Euro gestanden. Das entspricht einem Verlust von 48,6 Prozent.

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BVB-Geschäftsführer ziehen Gewinnprognose zurück

Die Geschäftsführung hat inzwischen auf den Kursverfall reagiert und - auch als Reaktion auf die Entscheidung der Deutschen Fußball-Liga (DFL), den Spielbetrieb in der Bundesliga mindestens bis zum 2. April weiter auszusetzen, eine Ad-Hoc-Mitteilung herausgegeben. Darin verkündet das Unternehmen, die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr, die Prognose eines Jahresergebnisses im niedrigen einstelligen Millionenbereich zurückzuziehen. Der BVB zweifelt angesichts der sich zuspitzenden Coronavirus-Krise also daran, dass er am Ende des Geschäftsjahres einen satten Gewinn einfahren wird. Eine neue Prognose wurde vorerst nicht gestellt.

Allerdings gab es gleichzeitig beruhigende Nachrichten für die Dortmunder Anhänger, deren Klub 2005 haarscharf an der Insolvenz vorbeigeschrammt war. "Der Geschäftsbetrieb für das laufende GJ 2019/2020 ist sichergestellt und eine existentielle Bedrohung des Unternehmens gegenwärtig nicht gegeben", teilte die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) mit. Weiter heißt es, die Geschäftsführung bewerte die Situation aufgrund der Auswirkungen der aus dem neuartigen Coronavirus resultierenden Lungenerkrankung Covid-19 fortlaufend neu.