16. Juli 2020 / 06:43 Uhr

Nach Vertragsauflösung beim BVB: Weltmeister André Schürrle soll Millionen-Abfindung kassieren

Nach Vertragsauflösung beim BVB: Weltmeister André Schürrle soll Millionen-Abfindung kassieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
André Schürrle (zuletzt als Leihspieler für Spartak Moskau aktiv) und der BVB - es war keine Erfolgsgeschichte.
André Schürrle (zuletzt als Leihspieler für Spartak Moskau aktiv) und der BVB - es war keine Erfolgsgeschichte. © imago images / Russian Look (Montage)
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Das vorzeitige Ende bei Borussia Dortmund soll sich für André Schürrle zumindest finanziell gelohnt haben. Die von beiden Seiten als "einvernehmlich" bezeichnete Trennung ein Jahr vor Vertragsende bringt dem Weltmeister von 2014 angeblich 2,5 Millionen Euro Abfindung ein.

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Das Kapitel Borussia Dortmund ist für André Schürrle kein erfolgreiches gewesen. Der 29 Jahre alte Offensivspieler, der 2016 von Trainer Thomas Tuchel zu den Schwarz-Gelben geholt worden war, erlebte unschöne zwei Jahre mit einigen Verletzungen und nur 33 Bundesliga-Einsätzen (drei Tore). Schließlich spielte er ein Jahr leihweise beim FC Fulham, mit dem er aus der Premier League abgestiegen ist, und in der vergangenen Saison dann bei Spartak Moskau. Eine Rückkehr zum BVB gibt es nicht - am Mittwoch lösten beide Seiten den noch bis Sommer 2021 laufenden Vertrag "einvernehmlich" auf.

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Wie die Bild nun berichtet, soll sich Schürrle für die vorzeitige Trennung ordentlich finanziell belohnen lassen. Demnach erhält der Weltmeister von 2014, der im Finale seinem Kumpel Mario Götze den 1:0-Finaltreffer gegen Argentinien aufgelegt hatte, für die Vertragsauflösung eine Abfindung in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Dies sind mehr als ein Drittel dessen, was ihm vertraglich als Gehalt zugestanden habe (rund 7 Millionen Euro).

Netzreaktionen zum Schürrle-Aus beim BVB

André Schürrle und der BVB gehen getrennte Wege - der SPORTBUZZER blickt auf die Netzreaktionen. Zur Galerie
André Schürrle und der BVB gehen getrennte Wege - der SPORTBUZZER blickt auf die Netzreaktionen. ©

Zukunft von Schürrle offen

Die Zukunft von Schürrle ist weiterhin offen. Nachdem er vor vier Jahren für 30 Millionen Euro - damals teuerster Transfer der BVB-Geschichte - vom VfL Wolfsburg zum Revier-Klub gekommen ist, ging es für ihn bergab. "Es war für beide Seiten definitiv keine Erfolgsgeschichte.Aus diesem Grund war es das Beste, dass wir den Vertrag nun vorzeitig aufgelöst haben", erklärte Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke bei Sport1. Daher ist schwer abzusehen, wohin es den von Ex-Dortmund-Trainer Tuchel beim FSV Mainz 05 entwickelten Außenspieler nun ziehen wird. Ähnlich wie für Götze ist es auch für Schürrle nicht leicht, einen geeigneten Verein zu finden, der auch die Gehaltsvorstellungen erfüllt.