19. Dezember 2019 / 16:33 Uhr

Bericht: Ex-BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang will Arsenal verlassen

Bericht: Ex-BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang will Arsenal verlassen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Emerick Aubameyang ist beim FC Arsenal offenbar unzufrieden.
Pierre-Emerick Aubameyang ist beim FC Arsenal offenbar unzufrieden. © Getty
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Für den designierten Arsenal-Trainer Mikel Arteta stehen schwierige Zeiten an. Der Ex-Profi muss den Klub konsolidieren – und dabei mit unzufriedenen Stars arbeiten. Allen voran der frühere BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang will die Gunners offenbar schnellstmöglich verlassen.

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Es gibt leichtere Aufgaben, als im Dezember 2019 den Job als neuer Trainer des FC Arsenal anzugehen. Der einst vielleicht beste Klub der Welt ist tief gefallen, anderthalb Jahre nach dem Abschied von Trainer-Legende Arsène Wenger steckt der Klub in der schwersten Krise seit Jahrzehnten. Nach der Entlassung von Wengers Nachfolger Unai Emery tritt der einstige Gunners-Kapitän Mikel Arteta bei Arsenal ein schweres Erbe an. Der Spanier, der den Job noch in dieser Woche offiziell antreten soll, muss zahlreiche frustrierte Stars wieder in die Spur bringen.

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Allen voran sorgt der frühere BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang im Emirates Stadium für Probleme. Wie der seriöse Independent am Donnerstag berichtet, denkt der Torjäger (13 Tore in 21 Partien) inzwischen aktiv über seinen Abschied von Arsenal nach. Der 30-Jährige, der vor zwei Jahren von Borussia Dortmund nach London gewechselt war, sei in höchstem Maße unzufrieden mit der Stagnation der Mannschaft und wolle den Klub "verzweifelt verlassen". Demnach möchte Aubameyang zu einem Verein wechseln, bei dem er größere Chancen auf Titel habe.

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Independent: Auch Xhaka und Lacazette denken über Transfer nach

Eine Verlängerung seines noch bis 2021 laufenden Vertrages scheint unter diesen Bedingungen ausgeschlossen, so dass ein Verkauf spätestens im nächsten Sommer unausweichlich ist, wenn man den Gabuner nicht ablösefrei verlieren will. Arsenal droht ein ähnliches Szenario wie 2018 bei Alexis Sanchez und Mesut Özil, die den Klub mit monatelangen Vertragspokern regelrecht lähmten. Brisant: Seit dem Eklat um den früheren Gladbacher Granit Xhaka im vorigen Monat ist Aubameyang bei Arsenal Kapitän, er konnte den Absturz auf Platz 10 der Premier-League-Tabelle unter Interimstrainer Freddie Ljungberg aber auch nicht aufhalten.

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Ähnlich wie Aubameyang, dessen Bruder Willy in den Sozialen Medien für Irritationen sorgte, weil er die bevorstehende Ernennung von Arteta kritisierte, wollen auch andere Stars den FC Arsenal verlassen - namentlich genannt werden unter anderem Xhaka, dessen Verhältnis zu den Fans unrettbar beschädigt zu sein scheint, und Aubameyangs Sturmpartner Alexandre Lacazette. Der Independent zitiert sogar Quellen, wonach "die Hälfte der Mannschaft" ihre Zukunft inzwischen überdenke. Bei Arsenal spielen auch die früheren Bundesliga-Profis Bernd Leno, Sead Kolasinac, Sokratis und Weltmeister Shkodran Mustafi.

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Ein derart großer Umbruch bedeutet zwar ein Risiko, aber auch eine Chance für Arsenal und seinen neuen Trainer Mikel Arteta, der bislang als Assistent von Pep Guardiola bei Manchester City arbeitete und auf eine lange aktive Karriere im englischen Fußball zurückblicken kann. Der frühere Mittelfeldspieler, der sich am Donnerstag emotional von den ManCity-Spielern verabschiedet hatte, spielte von 2005 bis 2011 für den FC Everton und wechselte anschließend zu Arsenal, wo er seine Laufbahn 2016 beendete. Ausgebildet wurde Arteta wie auch Pep Guardiola beim FC Barcelona.