14. September 2019 / 22:31 Uhr

BVB nach Gala gegen Leverkusen heiß auf Barcelona: "Stadion wird brennen"

BVB nach Gala gegen Leverkusen heiß auf Barcelona: "Stadion wird brennen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels freut sich auf das Match gegen den FC Barcelona.
Mats Hummels freut sich auf das Match gegen den FC Barcelona. © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Der BVB hat sich beim 4:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen in einer beachtlichen Verfassung gezeigt. Die Dortmunder Profis um Verteidiger Mats Hummels erhoffen sich nun gegen den FC Barcelona in der Champions League eine ähnlich starke Leistung.

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Aus heftiger Kritik wurde überschwängliches Lob. Beim 4:0 (1:0)-Kantersieg über Bayer Leverkusen gelang Borussia Dortmund eine beeindruckende Antwort auf die Diskussion der vergangenen Tage über mangelnde Mentalität im Team. Das Spitzenspiel gegen die zuvor saisonübergreifend neunmal ungeschlagene Werkself geriet zur Demonstration der Stärke und erhöhte bei allen Beteiligten die Vorfreude auf das Champions-League-Highlight am Dienstag gegen den FC Barcelona. „Das war genau die richtige Reaktion auf die letzten zwei Wochen“, schwärmte der ehemalige Leverkusener Julian Brandt.

Anders als beim unerwarteten 1:3 gegen Aufsteiger Union Berlin präsentierte sich der BVB in der Form eines Titelaspiranten. Tore von Paco Alcácer (28. Minute), Marco Reus (50./90.) und Raphael Guerreiro (83.) vertrieben vor 81 365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park den Frust. „Wir haben es heute super gemacht, es war ein echt geiles Spiel“, sagte Mittelfeldspieler Thomas Delaney.

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Borussia Dortmund hat eine Reaktion auf die Pleite gegen Aufsteiger Union Berlin gezeigt und Titel-Mitfavorit Bayer Leverkusen im Signal Iduna Park bezwungen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Noten der Dortmunder Spieler in der Einzelkritik. Zur Galerie
Borussia Dortmund hat eine Reaktion auf die Pleite gegen Aufsteiger Union Berlin gezeigt und Titel-Mitfavorit Bayer Leverkusen im Signal Iduna Park bezwungen. Der SPORTBUZZER zeigt die Noten der Dortmunder Spieler in der Einzelkritik. ©

BVB-Boss Zorc bekennt nach Union-Pleite: "Es war schon Druck da"

Ähnlich erleichtert wie die Dortmunder Profis wirkte Michael Zorc. „Es war schon Druck da“, bekannte der BVB-Sportdirektor, „die Situation war so, dass wir ein gutes Ergebnis brauchten.“ Kapitän Reus pflichtete bei: „Es war klar, dass wir eine Reaktion zeigen mussten. Und das haben wir getan. Nach dem 1:0 kam das Vertrauen zurück.“

Besondere Genugtuung dürfte Lucien Favre empfunden haben. Denn gerade der BVB-Trainer war aufgrund seiner oft risikoarmen Taktik zuletzt in die Kritik geraten. Doch für das Duell mit seinem für mutigeren Offensivfußball bekannten ehemaligen BVB- und heutigen Bayer-Trainer Peter Bosz entwarf der Schweizer die richtige Strategie.

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Zwar lag der Gegner beim Ballbesitz mit gut 66 Prozent deutlich vorn, verlor aber verdient. „So viel Ballbesitz für Leverkusen war eigentlich nicht geplant“, bekannte Favre, „aber meine Mannschaft ist ruhig geblieben und hat keine großen Fehler gemacht.“ Auch Zorc konnte mit dem optischen Übergewicht des Gegners gut leben: „Bayer hatte den Ballbesitz zu 90 Prozent in nicht gefährlichen Zonen. Das gibt unserer Mannschaft Stabilität. Darauf können wir aufbauen.“

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"Auch gegen Barcelona wird es lange Perioden ohne Ball geben"

Das Plus der Leverkusener wertete der starke Delaney gar als perfekten Test für das Spiel gegen Barcelona. „Es war eine gute Probe, auch gegen Barça wird es für uns lange Perioden ohne Ball geben.“ Star-Verteidiger Mats Hummels, der gegen Leverkusen eine starke Leistung zeigte, ist von der Unterstützung der Fans im Heimspiel gegen die Spanier überzeugt: „Das Stadion wird brennen“, erklärte er im Sky-Interview.

Dagegen mussten die Leverkusener vor dem Champions-League-Start am Mittwoch gegen Lokomotive Moskau einen Dämpfer hinnehmen. Nach einer langen Erfolgsserie und zuletzt viel Lob für Bosz sorgte das deutliche Ergebnis für Ernüchterung. „Wir können es eigentlich besser“, klagte Kapitän Lars Bender. Trainer Bosz sprach Klartext: „Wenn man so viele Fehler macht, verliert man ein Spitzenspiel. Wir waren am Ende keine Mannschaft mehr und viel zu offen.“

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