26. April 2020 / 08:34 Uhr

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke warnt: Ohne Geisterspiele "säuft die ganze Bundesliga ab"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke warnt: Ohne Geisterspiele "säuft die ganze Bundesliga ab"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verteidigt die Geisterspiele in der Bundesliga: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
Verteidigt die Geisterspiele in der Bundesliga: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. © Thomas Lohnes/Getty Images
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Hans-Joachim Watzke hat den möglichen Re-Start der Bundesliga trotz andauernder Kritik verteidigt. Dies wäre die einzige Chance, damit die Vereine und die gesamte Liga überleben würde, sagte er. Zudem rechtfertigte der BVB-Boss die Geisterspiele.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat die Bedeutung einer Saison-Fortsetzung mit Geisterspielen für die Fußball-Bundesliga bekräftigt. „Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es die in der Form nicht mehr geben, wie wir sie gekannt haben“, sagte Watzke dem TV-Sender Sky. Die Deutsche Fußball Liga hofft im Mai auf eine Wiederaufnahme der wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochenen Spielzeit.

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Dafür hat die DFL ein medizinisches Konzept vorgelegt. Mit Geisterspielen sollen die verbleibenden neun Spieltage in der Bundesliga und der 2. Liga absolviert werden. Dann könnten die Klubs auch über den Rest der vereinbarten TV-Gelder verfügen. Dabei steht eine Summe von angeblich 300 Millionen Euro auf dem Spiel. Die ARD zeigte sich zudem schon bereit, mit Sky über eine Übertragung der Konferenz im Free-TV zu verhandeln.

Watzke: "Geht um die Rettung des Fußballs"

Watzke versicherte, dass er die Kritik vieler Fangruppen verstehe, die sich teils vehement gegen Geisterspiele ausgesprochen hatten. „Natürlich weiß ich auch, dass viele Fans sagen, die Stimmung im Stadion ist doch nicht da, die kommt doch im Fernsehen nicht so rüber. Das ist völlig klar“, sagte der 60-Jährige. Es gehe aber nicht um eine Kleinigkeit für die Liga. „Es geht ja hier um die Rettung des Fußballs“, sagte Watzke.

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Und um den Job vieler Menschen, meint Watzke. "Wir wollen keine Sonderstellung, aber es geht nicht um den Breitensport. Wir wollen uns müssen unserem Beruf nachgehen. Wir fordern keine staatlichen Hilfen, sondern haben ein Konzept entwickelt, das uns viel Geld kostet. Wir wollen keine Sonderstellung - aber auch nicht benachteiligt werden", sagte Watzke.