22. März 2022 / 11:06 Uhr

"Aufgerufen, Leistung zu bringen": BVB-Boss Zorc zeigt Verständnis für Flick-Verzicht auf Dortmund-Profis

"Aufgerufen, Leistung zu bringen": BVB-Boss Zorc zeigt Verständnis für Flick-Verzicht auf Dortmund-Profis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Hansi Flick (r.) verzichtete auf die Nominierung von BVB-Profis.
Bundestrainer Hansi Flick (r.) verzichtete auf die Nominierung von BVB-Profis. © IMAGO/Sportfoto Rudel/Jan Huebner (Montage)
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Für den aktuellen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Israel und in den Niederlanden berücksichtigte Bundestrainer Hansi Flick keinen einzigen Spieler von Borussia Dortmund. BVB-Sportdirektor Michael Zorc zeigt dafür Verständnis und betont den guten Austausch mit dem DFB-Coach.

Sportdirektor Michael Zorc zeigt Verständnis dafür, dass Bundestrainer Hansi Flick keinen einzigen Spieler von Borussia Dortmund zur Nationalmannschaft eingeladen hat. "Der Bundestrainer hat mit uns kommuniziert", sagte Zorc der WAZ. "Zum einen sind die, die infrage kommen, krank, oder sie kommen gerade erst aus Verletzungspausen. Ansonsten gilt ganz klar: Alle sind aufgerufen, Leistung zu bringen."

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Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung und ab Sommer Zorcs Nachfolger beim BVB, hatte am Sonntag ironisch erklärt, man habe selbst in der nun anstehenden Länderspiel-Pause "eine gute Trainingsgruppe. Es sind ja viele deutsche Nationalspieler da." Auch er verwies auf das Gespräch mit Flick und erklärte: "Das lassen wir jetzt einfach mal so stehen." Kandidaten des BVB oder in der Vergangenheit schon eingeladen waren Mats Hummels, Emre Can, Mo Dahoud, Julian Brandt und Marco Reus.

Das Fehlen der BVB-Profis habe jedoch "nichts mit fehlender Qualität zu tun, sondern ist der jeweiligen aktuellen Situation geschuldet", hatte Flick erklärt. So wurden Hummels und Reus aus gesundheitlichen Gründen nicht berücksichtigt.

Can hingegen sei aufgrund von "fehlendem Rhythmus" nicht dabei, Brandt fiel der Konkurrenz in der Offensive zum Opfer. "Julian Draxler, der beim letzten Mal ein erstes, richtig tolles Training gemacht und sich dann direkt danach verletzt hat, hat sich diese Chance verdient. Das habe ich Jule (Brandt) auch so mitgeteilt", so der Bundestrainer. BVB-Coach Marco Rose hatte unmittelbar nach der Nominierung sein Verständnis für Flicks Entscheidungen geäußert. "Für mich ist es nachvollziehbar und total okay", sagte Rose. Er habe einen "guten Austausch" mit dem Bundestrainer.

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