10. Oktober 2019 / 09:55 Uhr

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hoffte auf Klopp-Rückkehr: "Ich musste Jürgen fragen"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hoffte auf Klopp-Rückkehr: "Ich musste Jürgen fragen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Liverpools Trainer Jürgen Klopp im Gespräch.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Liverpools Trainer Jürgen Klopp im Gespräch. © dpa
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Nach dem Aus von Peter Stöger bei Borussia Dortmund wollte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Erfolgstrainer Jürgen Klopp zurück zum BVB holen. Das verrät der 60-Jährige in seinem neuen Buch "Echte Liebe - ein Leben mit dem BVB".

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke beschäftigte sich im Mai 2018 mit einer Rückkehr von Jürgen Klopp zu Borussia Dortmund. Nach der Trennung von Peter Stöger sollte der Coach des FC Liverpool wieder den Revierklub trainieren. Doch dann sagte der heute 52-Jährige dem BVB ab, der Verein entschied sich bekanntlich für Lucien Favre.

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In einem am 14. Oktober erscheinenden Buch über Watzkes Zeit beim Bundesligisten zitiert die Bild vorab den BVB-Boss mit den Worten: "Ich wusste, dass Jürgen absagen würde, dass er seinen Vertrag in Liverpool erfüllen wird. Jürgen hat seine Verträge immer erfüllt. So ist er. Aber wenn man neue Wege gehen will, und wir mussten an diesem Punkt einen neuen Weg beim BVB einschlagen, dann musste ich Jürgen wenigstens fragen, ob er sich das womöglich doch vorstellen kann." Watzke habe damit überhaupt nicht gerechnet. Aber er hätte es sich nicht verziehen, Klopp in diesem Moment nicht wenigstens gefragt zu haben.

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Jürgen Klopp hat in seiner Karriere bereits einige emotionale Szenarien erlebt. Der SPORTBUZZER zeigt die magischen Momente des Jürgen Klopp.  ©
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Das Buch "Echte Liebe - ein Leben mit dem BVB" stellt der 60-Jährige an diesem Donnerstag gemeinsam mit Klopp in Dortmund vor. Watzke hat die 288 Seiten gemeinsam mit FAZ-Korrespondent Michael Horeni verfasst. Der Welt-Trainer des FC Liverpool erinnert sich noch gut an den Anruf vom BVB-Boss nach der Saison 2017/2018. "Irgendwann (...) klingelte mein Telefon, als ich im Flieger saß. Aki war dran: 'Jürgen, du musst zurückkommen.' Ich habe gelacht. Ich dachte, er macht einen Scherz. 'Bist du doof, hast du getrunken? Wie kommst du denn auf die Idee? Ich habe doch noch ein paar Jahre Vertrag in Liverpool.' Ich weiß nicht, wie ernst das in dem Moment von ihm gemeint war, aber da habe ich schon gemerkt, dass er sich von mir eine größere Bereitschaft gewünscht hätte, darauf einzugehen", so Klopp.

Klopp über BVB-Rückkehr: "In der Not...."

Klopp habe sich nach seinem Abschied aus Dortmund im Juni 2015 vorstellen können, eines Tages zum BVB zurückzukehren. "Ich habe aber gehofft, dass dafür für beide Seiten nicht die Notwendigkeit entsteht. Es war ein traumhafter Lebensabschnitt, und ich weiß nicht, ob man den toppen kann. Und wenn man es könnte, dann würde das wiederum den Wert der sieben Jahre schmälern", wird der Liverpool-Coach zitiert. Eine kleine Chance auf eine Rückkehr besteht aber noch. "Als Retter in der Not, wenn der Verein wirklich meine Hilfe braucht – warum sollte ich das nicht machen? Es ist total schön, dass ich dazu überhaupt die Möglichkeit habe. Aber ich halte es nicht für wahnsinnig wahrscheinlich, dass es so kommt. Aber eine so große Sache wie in Dortmund einfach nur aufwärmen, das möchte ich nicht. Es muss immer etwas Neues kommen", so Klopp

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