09. August 2022 / 15:29 Uhr

BVB braucht neuen Präsidenten: Reinhard Rauball verzichtet auf erneute Kandidatur

BVB braucht neuen Präsidenten: Reinhard Rauball verzichtet auf erneute Kandidatur

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dr. Reinhard Rauball war insgesamt 23 Jahre Vereinspräsident von Borussia Dortmund.
Dr. Reinhard Rauball war insgesamt 23 Jahre Vereinspräsident von Borussia Dortmund. © IMAGO/Thomas Bielefeld
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Reinhard Rauball wird auf eine erneute Kandidatur für den Präsidenten-Posten bei Borussia Dortmund verzichten. Das gab der 75-Jährige am Dienstag bekannt und schlug einen Nachfolger vor. Rauball füllte das Amt insgesamt 23 aus.

Nach insgesamt 23 Jahren im Amt wird sich Reinhard Rauball auf der Mitgliederversammlung im kommenden November nicht erneut als Präsident von Borussia Dortmund zur Wahl stellen. Darüber informierte der 75-Jährige den Wahlausschuss-Vorsitzenden Dr. Winfried Materna am Dienstag. Einee Mitteilung des BVB zufolge wird Rauball seinen bisherigen Stellvertreter Dr. Reinhold Lunow als Nachfolger vorschlagen, Rauball hatte den Posten im Mai 2004 zum dritten Mal übernommen. Zuvor füllte er die Aufgabe bereits von 1979 bis 1982 und von 1984 bis 1986 aus.

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"Ich bin in jeder Minute meiner Amtszeit stolz gewesen, Präsident dieses großartigen Vereins sein zu dürfen. 23 Jahre lang habe ich dieses Amt mit viel Herzblut ausgefüllt. Borussia Dortmund mit all den Abteilungen und Facetten unseres Vereins war immer ein prägender Bestandteil meines Lebens, ist es nach wie vor und wird es immer sein", wird Rauball in einer Erklärung zitiert: "Und auch wenn ich ab November wieder verstärkt an meiner Karriere als Tennis- und Fußballspieler arbeiten werde, versichere ich ihnen allen schon heute, dass ich bis zum letzten Tag meiner Amtszeit und selbstverständlich auch im Anschluss daran alles in meiner Macht Stehende zum Wohle unseres Vereins tun werde."

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der sein Vertrauensverhältnis zu Rauball hervorhob, sagte: "Der Entscheidung von Reinhard Rauball begegnen wir mit dem größtmöglichen Respekt. Unser Präsident hat sich herausragende Verdienste um den BVB erworben. Dafür sind ihm alle Borussen zu großem Dank verpflichtet. Seine Bereitschaft, sich in der existenziellsten Krise unseres Klubs im Jahr 2004 erneut für das Amt des Präsidenten zur Verfügung zu stellen, bildete das Fundament für alles, was daran anschließend und bis heute beim BVB entstanden ist."

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