24. Oktober 2020 / 21:07 Uhr

Tor beim Comeback nach "schwerer Zeit": BVB-Profi Manuel Akanji genießt "schönes Gefühl"

Tor beim Comeback nach "schwerer Zeit": BVB-Profi Manuel Akanji genießt "schönes Gefühl"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Manuel Akanji hat den BVB-Sieg im Derby mit seinem Treffer eingeleitet.
Manuel Akanji hat den BVB-Sieg im Derby mit seinem Treffer eingeleitet. © imago images/Jürgen Fromme/firo/pool
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Comeback nach Maß für Manuel Akanji: Der Verteidiger von Borussia Dortmund erzielte direkt in seinem ersten Spiel nach der Pause wegen seiner Corona-Infektion ein Tor - und leitete damit den Derby-Sieg gegen Schalke 04 ein. Im Anschluss äußerte er sich glücklich über seine gelungene Rückkehr.

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Als wäre er kaum weg gewesen: Mit einer starken Leistung hatte BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji am Samstagabend einen großen Anteil am 3:0-Derby-Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04. Der 25 Jahre alte Schweizer brach im ersten Spiel nach seinem positiven Corona-Test vor knapp drei Wochen den Bann, als er aus kurzer Distanz für die überfällige 1:0-Führung sorgte. Der Innenverteidiger leitete damit den Sieg ein - und freute sich über sein gelungenes Comeback: "Wir haben nichts anbrennen lassen hinten und haben vorn geduldig gespielt. Ich habe nicht daran gezweifelt, dass wir diese drei Punkte mitnehmen werden", sagte Akanji bei Sky.

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Es war erst Akanjis zweites Pflichtspiel-Tor für Borussia Dortmund. Sein erstes erzielte er vor mehr als zwei Jahren - beim 7:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg. "Es ist schön, ein Tor zu schießen und dieser Mannschaft zu helfen", sagte der Schweizer Nationalspieler. "Das ist ein schönes Gefühl."

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Akanji wurde im Rahmen der Länderspielreise mit der Schweiz positiv auf das Coronavirus getestet, hatte aber keine Symptome gezeigt. Nach dem Sieg im Revierderby verriet der Abwehrspieler, der am Mittwoch wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt war, wie er die Zeit in der Quarantäne erlebt hatte. "Es war eine schwere Zeit. Schon mit der Nationalmannschaft hätte ich gerne in Köln gegen Deutschland gespielt", sagte Akanji. "Zum Glück ging es mir sehr gut. Ich war nicht eingeschränkt, als ich zuhause war und konnte dann auch wieder anfangen zu trainieren." Und das hat sich ausgezahlt.