23. November 2019 / 17:25 Uhr

BVB-Sportdirektor Michael Zorc bestätigt: "Wir gehen mit Lucien Favre in das Spiel in Barcelona"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc bestätigt: "Wir gehen mit Lucien Favre in das Spiel in Barcelona"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trotz des enttäuschenden 3:3 gegen den SC Paderborn am Freitagabend hat Michael Zorc BVB-Trainer Lucien Favre vorerst im Amt bestätigt.
Trotz des enttäuschenden 3:3 gegen den SC Paderborn am Freitagabend hat Michael Zorc BVB-Trainer Lucien Favre vorerst im Amt bestätigt. © imago images / Thomas Bielefeld
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Nun hat sich auch die Klubspitze von Borussia Dortmund zur Personalie Lucien Favre geäußert. Wie die "Bild" bereits am Samstagmorgen berichtet hatte, wird der BVB-Trainer mindestens bis zum Champions-League-Spiel beim FC Barcelona am Mittwoch auf der Bank sitzen.

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Michael Zorc hat bestätigt, dass Lucien Favre vorerst Trainer von Borussia Dortmund bleibt. „Wir gehen mit Lucien Favre in das Spiel in Barcelona und erwarten, dass wir da eine deutliche Leistungssteigerung sehen“, sagte der Sportdirektor des Bundesligisten am Samstag den Funke Medien. Schon am Samstagmorgen hatte die Bild darüber berichtet, dass Favre am Mittwoch (21 Uhr, Sky) in der Königsklasse gegen Barca auf der Bank Platz nehmen darf.

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Gleichwohl sitzt der BVB-Trainer nach dem peinlichen 3:3 (0:3) gegen den Tabellenletzten SC Paderborn nicht fest im Sattel. „Es ist ja klar, dass das Thema öffentlich diskutiert wird, denn unsere Situation ist mehr als unbefriedigend“, kommentierte Zorc. „Natürlich analysieren wir das sehr intensiv. Es ist natürlich klar, dass Worte jetzt nicht mehr reichen, wir brauchen Leistung.“

Favre ratlos nach 3:3 gegen Paderborn: "Kann nicht so weitergehen"

Gegen Paderborn hatte das Favre-Team eine erschreckend schwache erste Halbzeit gespielt. Die Mannschaft um Mats Hummels und Marco Reus ließ in den Zweikämpfen die Aggressivität vermissen und zeigte sich bei Kontern anfällig. Nach Informationen der Bild sollen sich die BVB-Bosse noch in der Loge des Stadions zu einem Krisen-Gipfel, der bis nach Mitternacht angedauert habe, zusammengekommen sein. Dabei sei auch die Favre-Zukunft bei den Dortmundern ein Thema gewesen. Am Samstag begann das Teamtraining des Vizemeisters mit rund zweistündiger Verspätung. Zuvor hatten die Profis auf dem Vereinsgelände hinter verschlossenen Türen und ohne die Vereinsführung über ihre schwache Leistung am Vortag geredet.

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Favre steht beim BVB bereits seit der 0:4-Klatsche im Topspiel beim FC Bayern Anfang November unter Druck. Im ersten Bundesligaspiel unter Interimstrainer Hansi Flick legten die Münchener in der Allianz Arena eine Fußball-Gala hin und sorgten für die zweite Saisonniederlage der Schwarz-Gelben, die bereits am 3. Spieltag gegen Union Berlin eine empfindliche 1:3-Pleite hinnehmen mussten. Auch nach der Länderspielpause im November präsentierte sich der BVB weit unter seinen Möglichkeiten und lieferte im Heimspiel gegen Paderborn eine in der ersten Halbzeit "indiskutable Leistung" (O-Ton Zorc) ab.