25. Januar 2023 / 21:14 Uhr

BVB-Star Niklas Süle formuliert nach Lucky Punch in Mainz Kampfansage: "In Marbella nicht Däumchen gedreht"

BVB-Star Niklas Süle formuliert nach Lucky Punch in Mainz Kampfansage: "In Marbella nicht Däumchen gedreht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niklas Sule hat mit Borussia Dortmund in dieser Saison noch einiges vor.
Niklas Sule hat mit Borussia Dortmund in dieser Saison noch einiges vor. © Getty Images
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Borussia Dortmund hat bei Mainz 05 am Mittwoch auch sein zweites Bundesliga-Spiel nach dem Neustart gewonnen. Innenverteidiger Niklas Süle nutzte die Gelegenheit nach der Partie bei "Sky" prompt, um eine Kampfansage an die Konkurrenz zu richten.

Dank des hart erkämpften 2:1-Erfolges beim FSV Mainz 05 hat Borussia Dortmund seine Ausgangsposition im Kampf um die Top-Plätze in der Bundesliga weiter verbessert und etwa den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München in den ersten beiden Partien nach dem Liga-Neustart von neun auf fünf Punkte reduziert. Grund genug für BVB-Verteidiger Niklas Süle, in Mainz in Abwesenheit der Kapitäne Marco Reus (krank), Mats Hummels (Bank) und Jude Bellingham (gesperrt) mit der Binde ausgestattet, eine Kampfansage an die Konkurrenten zu richten. "In Marbella haben wir nicht Däumchen gedreht", sagte der Ex-Münchener nach dem Abpfiff in Mainz bei Sky mit Bezug auf das Winter-Trainingslager der Dortmunder in Spanien: "Wir haben schon hart gearbeitet, damit wir noch etwas möglich machen. Wir wollen uns in einen Strudel spielen, damit wir mehr Selbstverständlichkeit haben, die Spiele zu gewinnen."

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Zumindest in den ersten beiden Punktspielen nach der WM-Unterbrechung ist dies den Dortmundern, die sich vor der Weltmeisterschaft im Herbst einmal mehr mehrere Patzer wie beim VfL Wolfsburg (0:2) oder gegen Borussia Mönchengladbach (2:4) erlaubt hatten und dadurch aus den Champions-League-Rängen herausgefallen waren, gelungen. Allerdings war es nach dem 4:3-Erfolg gegen den FC Augsburg am vergangenen Sonntag auch am Mittwochabend in Mainz äußerst knapp. In der zweiten Minute geriet die Borussia durch den Treffer von Jae-Sung Lee gar in Rückstand. Das sei "nicht förderlich" gewesen, merkte Süle an: "Was sehr gut war, war die Antwort darauf." Denn knapp zwei Minuten später hatte Julian Ryerson, in der Winterpause von Liga-Konkurrent Union Berlin verpflichtet, bereits zum 1:1 ausgeglichen.

Weil Giovanni Reyna in der Nachspielzeit einen von Sébastien Haller verlängerten Eckball zum 2:1-Endstand aus Dortmunder Sicht in die Maschen stocherte und dem nach Hodenkrebserkrankung zurückgekehrten Angreifer damit auch zu dessen ersten Assist in einem Pflichtspiel für den BVB verhalf, hatten die Schwarz-Gelben letztlich erneut Grund zum Feiern. Dass die Mannschaft von Trainer Edin Terzic dabei aber über weite Strecken nicht die feine Klinge geschlagen hatte, war auch Julian Brandt nicht entgangen. "Ich glaube, dass wir momentan merken, dass wir uns die Siege bis zur 90.+ verdienen und hart dafür arbeiten müssen", meinte der Mittelfeldspieler.

Fürs Erste sind die Dortmunder damit in der Spur und mindestens um den zweiten Platz, um den sich aktuell auch Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, Union und der SC Freiburg bewerben, wieder im Rennen. Und selbst die Bayern, die mit zwei Unentschieden mäßig in ihr Fußball-Jahr 2023 gestartet sind, scheinen für den Moment nicht ganz uneinholbar. Vor allem dann nicht, wenn der BVB tatsächlich in den von Süle beschworenen "Strudel" geraten sollte.

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