08. Mai 2022 / 11:55 Uhr

"Total unglücklich formuliert": BVB-Lizenzspielerchef Kehl erklärt Aussagen zu Rose-Zukunft

"Total unglücklich formuliert": BVB-Lizenzspielerchef Kehl erklärt Aussagen zu Rose-Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Kehl (links) spricht über die Zukunft von BVB-Trainer Marco Rose.
Sebastian Kehl (links) spricht über die Zukunft von BVB-Trainer Marco Rose. © Getty Images (Montage)
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BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl hat am Sonntag im "Sport1"-Doppelpass seine vagen Aussagen zur Zukunft von Trainer Marco Rose erklärt. "Ich kann klar sagen, dass das total unglücklich formuliert war", sagte Kehl zu seinen Aussagen vom Samstag, er gehe "Stand heute" von einem Rose-Verbleib aus.

Mit seinen Aussagen zur Zukunft von Trainer Marco Rose bei Borussia Dortmund hatte der designierte Sportdirektor Sebastian Kehl am Samstag vor dem 3:1-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth Interpretationsspielraum für einen möglichen Trainerwechsel im Sommer geliefert. Am Sonntag erklärte Kehl, derzeit noch Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB sein Statement im Sport1-"Doppelpass". "Ich kann klar sagen, dass das total unglücklich formuliert war", betonte Kehl: "Ich kann klar sagen, dass ich mit Marco die kommende Saison plane."

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Auf Nachfrage versicherte Kehl, der im Sommer Michael Zorc als Sportdirektor der Dortmunder ablösen wird, dass er dies als klares Bekenntnis zu Rose sehe, auch wenn er erneut darauf hinwies, dass er mit dem aktuellen Trainer des BVB nach der Saison „noch ein paar Sachen zu besprechen habe“.

Kehl hatte am Samstag auf Nachfrage eines Sky-Reporters erklärt, er gehe "Stand heute" davon aus, dass Rose auch in der kommenden Saison Coach der Dortmunder sein werde. Zu der Aussage, er sei sich dessen sicher, hatte der frühere BVB-Kapitän, der am Saisonende den scheidenden Sportdirektor Michael Zorc ablösen wird, sich aber nicht durchringen können oder wollen.

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Rose hatte am Samstag angesprochen auf Kehls Worte etwas gereizt reagiert. "Was soll ich euch dazu sagen? Ihr versucht jetzt wieder, aus irgendwelchen Dingen irgendetwas zu zaubern", sagte der Coach, der im vergangenen Sommer von Borussia Mönchengladbach nach Westfalen gewechselt war. In seinem ersten BVB-Jahr wurde Rose mit dem Team in der Bundesliga-Zweiter hinter Meister FC Bayern. In allen Pokal-Wettbewerben - sowohl international als auch national - enttäuschten die Schwarz-Gelben jedoch. Wegen der hohen Anzahl der Gegentreffer und regelmäßigen Leistungseinbrüchen gab es zudem immer wieder Diskussionen um die Mentalität des Teams und teilweise auch um Rose.