13. Januar 2020 / 13:25 Uhr

BVB-Trainer Lucien Favre lobt Winter-Neuzugang: "Haaland hilft uns weiter"

BVB-Trainer Lucien Favre lobt Winter-Neuzugang: "Haaland hilft uns weiter"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Trainer Lucien Favre zeigte sich zufrieden mit der Verpflichtung von Sturm-Juwel Erling Haaland
BVB-Trainer Lucien Favre zeigte sich zufrieden mit der Verpflichtung von Sturm-Juwel Erling Haaland © imago images/Sportfoto Rudel/Montage
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Dortmund-Coach Lucien Favre hat sich positiv zu den ersten Eindrücken von Top-Transfer Erling Haaland geäußert. Der 62-Jährige gab Einblicke in die Zukunftspläne mit dem jungen Norweger und die Auswirkungen seiner Spielweise auf das BVB-Ensemble.

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Während BVB-Sportdirektor Michael Zorc zuletzt darum bemüht war, die hohen Erwartungen an das norwegische Sturm-Juwel Erling Haaland zu bremsen, preschte Trainer Lucien Favre angesprochen auf seinen neuen Schützling nun vor und zeigte sich darüber hinaus zufrieden mit der Verpflichtung des jungen Angreifers. "Ich denke, dass das ein sehr guter Transfer ist. Haaland besitzt großes Potenzial, er hat etwas Besonderes", erklärte der 62-Jährige im Interview mit dem Kicker.

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Sein erster Eindruck von Haaland stimmt den Schweizer Fußball-Lehrer optimistisch, weshalb Favre von seinem Mehrwert für die anstehende Rückserie überzeugt ist. "Er ist groß, aber er läuft in die Tiefe, er arbeitet mit der Mannschaft, und er kann auch kombinieren und spielen. Nach allem, was ich bisher gesehen habe, bin ich sicher: Haaland hilft uns weiter." Dass der Youngster Zeit benötigt, um sich an die Gangart in der Bundesliga zu gewöhnen, erwartet Favre indes nicht: "Er hat so viele tolle Tore für Salzburg geschossen; ich wüsste nicht, warum ihm das in der Bundesliga nicht auch gelingen sollte."

An einem Punkt sind sich die Dortmunder Verantwortlichen aber einig. So betont auch Favre, dass er den jungen Neuzugang nicht verheizen wolle. "Du musst einem 19-Jährigen auch Pausen geben, da müssen wir aufpassen." Einen Einsatz des Neuzugangs zum Rückrundenauftakt beim FC Augsburg ließ Favre derweil genauso offen, wie eine rechtzeitige Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Marco Reus und Thorgan Hazard. Trotz der Spekulationen um die Zukunft von Mario Götze und Paco Alcacer, hat der BVB in der Offensive derzeit noch einige Alternativen in der Hinterhand.

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Favre-Kritik an Umgang mit Trainern

Die Spekulationen um die Zukunft seiner eigenen Person im Laufe der ersten Saisonhälfte hat Lucien Favre überstanden, kritisierte nun die Schnelllebigkeit im Trainer-Geschäft. "Früher waren Trainer oft unantastbar. Wie heute mit ihnen umgegangen wird, ist teilweise verrückt", sagte der BVB-Coach. An sich gezweifelt habe der Schweizer auch in Zeiten der Krise jedoch nicht. "So denke ich nicht. Ich folge meinem Weg, versuche, das Maximum zu geben und vertraue meinen Fähigkeiten", erklärte Favre.