20. September 2020 / 07:57 Uhr

BVB-Sportdirektor Zorc beeindruckt von Bayern-Start gegen Schalke: "Aktuell beste Mannschaft der Welt"

BVB-Sportdirektor Zorc beeindruckt von Bayern-Start gegen Schalke: "Aktuell beste Mannschaft der Welt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (r.) sieht im FC Bayern den Top-Favoriten auf den Meistertitel. 
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (r.) sieht im FC Bayern den Top-Favoriten auf den Meistertitel.  © Getty Images/imago images/Kirchner-Media (Montage)
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Der Saison-Start von Borussia Dortmund ist mit dem 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach erfolgreich verlaufen. Die Meisterschaft will man beim BVB dennoch nicht als Ziel ausrufen. Dafür ist Sportdirektor Michael Zorc zu beeindruckt vom Rivalen FC Bayern.

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Sportdirektor Michael Zorc will auch nach dem gelungenen Auftakt von Borussia Dortmund nicht öffentlich vom Meistertitel als Saisonziel sprechen. "Wir kriegen keinen Punkt mehr, wenn wir das Ziel ausrufen würden, das haben wir im letzten Jahr gesehen", sagte Zorc am Samstagabend im ZDF-"Sportstudio". Der BVB hatte zuvor im Topspiel der Bundesliga 3:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. Tabellenführer allerdings ist schon wieder der FC Bayern, der am Freitag den FC Schalke 04 mit 8:0 (3:0) bezwungen hatte.

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Hoffnung für den BVB? Zorc: Nicht jedes Bayern-Spiel wird so ausgehen

"Das ist aktuell wahrscheinlich die beste Mannschaft der Welt, das muss man einfach so konstatieren. Das ist der absolute Topfavorit auf den Titel", sagte Zorc. Es sei beeindruckend gewesen, wie die Münchner nach nur kurzer Urlaubspause und wenigen Trainingseinheiten gegen die Schalker "durchmarschiert" seien. "Das ist vorbildhaft für alle anderen, aber nicht jedes Spiel wird so einfach ausgehen", sagte Zorc.

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Seinem eigenen Team attestierte der 58-Jährige gegen Gladbach eine "ordentliche Mannschaftsleistung" und meinte: "Das war nicht fürchterlich spektakulär, aber es war in Ordnung." Mit Blick auf die Saisonziele sei der BVB zwar sehr ambitioniert, aber die sportlich Verantwortlichen müssten auch realistisch bleiben.

Dass beispielsweise Mats Hummels zuletzt die Meisterschaft ins Visier gefasst hatte, indem er angekündigt hatte, der Vizemeister wolle in dieser Saison "einen Platz nach oben rutschen", unterstützt Zorc trotzdem: "Es ist vollkommen legitim, wenn einzelne Spieler Ambitionen haben und man das auf dem Platz auch sieht."