03. April 2022 / 09:34 Uhr

Zwischenrufe im Live-Interview: Wie BVB-Star Hummels auf die "Rose raus"-Forderung eines Fans reagiert

Zwischenrufe im Live-Interview: Wie BVB-Star Hummels auf die "Rose raus"-Forderung eines Fans reagiert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels reagierte nach Abpfiff auf Rose raus-Rufe von BVB-Fans.
Mats Hummels reagierte nach Abpfiff auf "Rose raus"-Rufe von BVB-Fans. © Getty Images
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Mats Hummels erklärt sich nach der deftigen BVB-Heimniederlage gegen RB Leipzig beim Pay-TV-Sender "Sky". Seine Ausführungen unterbricht insbesondere ein Fan mit "Rose Raus"-Rufen. Der Dortmunder Routinier reagiert lässig und spricht die Zuschauer direkt an.

Endlich wieder ein ausverkauftes Stadion bei Borussia Dortmund: 763 Tage nach der der letzten erlaubten Vollauslastung machten sich die 81.365 Zuschauer im Signal Iduna Park deutlich bemerkbar - allerdings anders als von den BVB-Spielern gewünscht. Nach der schwachen Vorstellung beim 1:4-Debakel gegen RB Leipzig am Samstagabend hagelte es nicht nur Pfiffe von den Rängen. Auch Trainer Marco Rose wurde nach Abpfiff zur verbalen Zielscheibe einiger aufgebrachter Fans: "Rose raus" rief beispielsweise ein Fan mehrmals am Rande eines Sky-Interviews mit BVB-Verteidiger Mats Hummels. Der Weltmeister von 2014 reagierte sofort - und ergriff Partei.

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Hummels verteidigte seinen Coach: "Die spreche ich nächste Saison nochmal drauf an", konterte der 33 Jahre alte Routinier blitzschnell und sichtlich genervt. Ob der BVB dann unter dem für 5 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach verpflichteten Trainer bessere Titelchancen hat und zum jetzigen Zeitpunkt noch in den Pokalwettbewerben vertreten sein wird? Auf jeden Fall scheint Hummels sich - entgegen dem Wunsch das Fans - sicher, dass Rose auch dann noch an der Seitenlinie in Dortmund steht.

Dass es in dieser Saison klappt, die Bayern vom zehnten Meistertitel in Folge abzuhalten, dürfte dagegen ein schwieriges Unterfangen werden: Nach 28 von 34 absolvierten Spielen hat der FC Bayern bereits neun Punkte Vorsprung - sollte der 4:1-Sieg gegen den SC Freiburg nach einem Wechselfehler des FCB auch tatsächlich als solcher gewertet werden.