29. Oktober 2019 / 17:38 Uhr

BVB-Sportdirektor Michael Zorc: Stürmer-Transfer war eine Frage von "Möglichkeiten"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc: Stürmer-Transfer war eine Frage von "Möglichkeiten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim BVB fallen derzeit mit Mario Götze und Paco Alcacer beide etatmäßigen Stürmer aus
Beim BVB fallen derzeit mit Mario Götze und Paco Alcacer beide etatmäßigen Stürmer aus © Getty/imago images/Kirchner Media/Montage
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Borussia Dortmund plagt aufgrund des nun schon wochenlangen Ausfalls von Paco Alcacer ein Sturm-Problem. BVB.Sportdirektor Michael Zorc erklärt, warum der Klub im vergangenen Sommer keinen weiteren Angreifer holte.

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Mitten in unruhige Wochen hinein plagen Borussia Dortmund jetzt auch noch Stürmersorgen! Paco Alcacer fehlt mit einer Achillessehnenreizung schon seit Anfang Oktober. Vor dem Spiel im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) fällt jetzt auch noch Mario Götze aus. Weitere echte Alternativen für die Sturmspitze? Fehlanzeige! Und BVB-Sportdirektor Michael Zorc leugnet nicht, dass die Verpflichtung eines weiteren Angreifers im Sommer dem BVB geholfen hätte, "Natürlich kann man immer darüber diskutieren, es geht aber auch immer über Verfügbarkeiten und Möglichkeiten", sagte er am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Gladbach-Spiel.

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Auch Favre sieht Problem vor dem Tor: Abschluss "Priorität" im Training

Im Sommer hatte es beim BVB Überlegungen gegeben, einen klassischen Stoßstürmer zu verpflichten. Unter anderem Patrick Schick, da noch bei der AS Rom, galt als Option, wechselte dann aber zu RB Leipzig. Auch Mario Mandzukic von Juventus Turin soll ein Kandidat gewesen sein, kam aber ebenfalls nicht nach Dortmund. Stattdessen musste zuletzt unter anderem Julian Brandt in der Sturmspitze aushelfen, obwohl er eigentlich auf der Außenbahn oder im offensiven Mittelfeld beheimatet ist.

Ein grundsätzliches Problem in der Kader-Zusammenstellung sieht Zorc dennoch nicht: "Insgesamt, obwohl wir jetzt in den vergangenen beiden Spielen nicht so erfolgreich waren, was das Toreschießen angeht, haben wir im Saisonverlauf genügend Tore geschossen." In der Bundesliga hat der BVB tatsächlich schon 20 Treffer erzielt, nur der FC Bayern hat öfter getroffen. Zuletzt wurden aber einige Erfolge vor dem gegnerischen Tor verschenkt - wie auch Trainer Lucien Favre eingestand: Der Tor-Abschluss sei eine der größten Prioritäten, um aus der aktuellen Ergebniskrise zu kommen. Beim 0:0 im Revierderby bei Schalke am Samstag habe sein Team am Ende "zwei, drei große Möglichkeiten" vergeben. "Das können wir besser machen", meint Favre.

BVB-Trainer Favre über Kritik: "Nicht viel Zeit, Zeitung zu lesen"

Weil der BVB in der Bundesliga zuletzt einige Siege verpasste und in der Champions League mit 0:2 bei Inter Mailand unter die Räder unterlag, geriet auch Favre selbst in die Kritik. Die Diskussionen um seine Person lassen den Schweizer aber kalt, wie er verriet: "Ich habe nicht viel Zeit, das zu lesen. Es bringt nichts, darüber zu sprechen. Ich gehe meinen Weg weiter." Er konzentriere sich voll auf das Duell gegen seinen Ex-Verein Gladbach: "Es ist ein K.o.-Spiel. Wir müssen sehr clever spielen. Gladbach hat einen sehr guten Lauf", sagte der

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