14. Februar 2020 / 22:22 Uhr

BVB-Abwehr hält dicht, Haaland trifft: Dortmund gelingt dominanter Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt

BVB-Abwehr hält dicht, Haaland trifft: Dortmund gelingt dominanter Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Dortmund ist mit dem Sieg gegen Eintracht Frankfurt vorrübergehend auf Rang zwei gesprungen.
Borussia Dortmund ist mit dem Sieg gegen Eintracht Frankfurt vorrübergehend auf Rang zwei gesprungen. © imago images/Nordphoto
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Das war eine echte Antwort auf die Diskussionen über die löchrige Abwehr: Borussia Dortmund hat mit einer dominanten Performance im Freitagsspiel Eintracht Frankfurt mit 4:0 geschlagen. Die "Null" am Ende des Ergebnisses dürfte Trainer Lucien Favre besonders freuen.

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Was für eine dominante Vorstellung: Borussia Dortmund hat sich im Freitagsspiel der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt in allen Bereichen verbessert gezeigt und einen deutlichen 4:0 (1:0)-Heimsieg eingefahren. Lukasz Piszczek (33. Minute), Jadon Sancho (49.), Erling Haaland (54.) und Raphael Guerreiro (74.) erzielten die Treffer bei der BVB-Gala gegen völlig überforderte Frankfurter. Der 19-jährige Wunderstürmer Erling Haaland traf im fünften Ligaspiel zum achten Mal.

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Mit dem Sieg, vier Tage vor dem Knaller-Spiel im Champions-League-Achtelfinale gegen Paris Saint-Germain, springt Dortmund mindestens für eine Nacht auf Platz zwei der Bundesliga-Tabelle und überholt RB Leipzig dank der besseren Tordifferenz. Der Abstand zum Tabellenführer FC Bayern beträgt nur noch einen Punkt. Leipzig (am Samstag gegen Werder Bremen) und die Bayern (am Sonntag gegen den 1. FC Köln) können den alten Abstand an diesem Wochenende jedoch wiederherstellen. Frankfurt bleibt Neunter mit sieben Punkten Rückstand auf einen Europacup-Platz.

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Borussia Dortmund spielte am Freitagabend gegen Eintracht Frankfurt. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Noten der BVB-Profis. Zur Galerie
Borussia Dortmund spielte am Freitagabend gegen Eintracht Frankfurt. Der SPORTBUZZER zeigt die Noten der BVB-Profis. ©

BVB hält gegen Frankfurt endlich hinten dicht

Bei den Dortmundern herrschte unter der Woche Unruhe wegen der letzten beiden Niederlagen. Ähnlich wie schon Neuzugang Emre Can, der nach dem 2:3 in Bremen und dem 3:4 in Leverkusen eine „dreckigere“ Spielweise angeregt hatte, forderte auch Michael Zorc mehr Zweikampfhärte: "Das ist in manchen Situationen das Mittel der Wahl. Was fehlt, ist das Bewusstsein, das eigene Tor zu beschützen", klagte der Sportdirektor auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

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Und die Ansage hat offenbar gefruchtet. Gegen, zugegebenermaßen, ungefährliche Frankfurter hielt die BVB-Defensive endlich wieder dicht. Ob das auch an einer Umstellung lag? Erstmals seit Mitte November stand Innenverteidiger Manuel Akanji gegen die Eintracht nicht in der Startelf. Der Schweizer Nationalspieler wurde durch Lukasz Piszczek ersetzt, der eine Dreierkette mit Abwehrchef Mats Hummels und Dan-Axel Zagadou bildete. Piszczek war es schließlich, der mit einem satten Schuss vom Sechzehnmeterraum den Treffer zum 1:0 erzielte - und damit für die Pausen-Führung sorgte.

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In der zweiten Halbzeit setzte sich die BVB-Dominanz fort: Sancho und Haaland stellten kurz nach der Pause auf 3:0 - Guerreiro sorgte dann mit seinem Treffer kurz vor Beginn der Schlussviertelstunde endgültig für die Entscheidung. Frankfurt wehrte sich nicht mehr stark, steht am Donnerstag doch das Europa-League-Sechzehntelfinal-Hinspiel gegen Red Bull Salzburg an.

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