14. Januar 2020 / 15:07 Uhr

Nach Transfer von Erling Haaland: BVB-Präsident Reinhard Rauball bittet um Geduld - "Chance geben"

Nach Transfer von Erling Haaland: BVB-Präsident Reinhard Rauball bittet um Geduld - "Chance geben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Transfer von Erling Haaland hat bei den BVB-Fans großen Hype ausgelöst. Dortmund-Präsident Reinhard Rauball warnt vor einem zu großen Druck für den Spieler.
Der Transfer von Erling Haaland hat bei den BVB-Fans großen Hype ausgelöst. Dortmund-Präsident Reinhard Rauball warnt vor einem zu großen Druck für den Spieler. © imago images/Kirchner-Media
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Erling Haaland ist das neue Stürmer-Talent von Borussia Dortmund. Nach seinem Transfer zum BVB könnte der Torjäger neuer Stamm-Stürmer des Vizemeisters werden. BVB-Präsident Reinhard Rauball warnt nun davor, die Messlatte zu hoch zu hängen und bittet um Geduld.

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Sein Transfer hat viele BVB-Fans jubeln lassen: Erling Haaland, einer der besten Torschützen Europas in der abgelaufenen Hinrunde, spielt ab der Rückserie für Borussia Dortmund. Mit 28 Toren in 22 Pflichtspielen, davon acht in der Champions League, machte sich der erst 19 Jahre alte Norweger einen Namen - und schraubt damit nun ganz automatisch die Erwartungen nach seinem BVB-Wechsel von Red Bull Salzburg (20 Millionen Euro Ablöse) nach oben. Für Dortmund-Präsident Reinhard Rauball geht das aber zu schnell, wie er nun am Rande des Neujahrsempfangs der DFL anmahnte.

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Rauball richtete förmlich einen Appell an die Medien und Fans: "*Den Hype haben wir nicht gemacht, Punkt eins. Punkt zwei: Er ist 19 Jahre alt, tun Sie mir den Gefallen und geben Sie ihm eine Chance, dass er sich auch entwickeln kann"*, sagte der erst kürzlich im BVB-Amt bestätigte 73-Jährige. Erst kürzlich hatte sich Dortmund-Sportdirektor Michael Zorc ähnlich geäußert: So könne Haaland den "Hype, der um ihn entstanden ist, gar nicht rechtfertigen auf dem Platz".

Rauball über Haaland: Kann beim BVB "beachtlichen Sprung" machen

In Dortmund stelle man sich deshalb auch schützend vor Haaland, wie Rauball nun erklärte: "Er wird bei uns auch entsprechend so positioniert, dass wir dasjenige dazutun, um ihn von unsachgemäßen Dingen, die von außen kommen, abzuhalten. Ich bin fest davon überzeugt, dass er das gut schafft", so der BVB-Präsident. Rauball glaubt daran, dass sich der neue BVB-Stürmer dann sogar noch steigern kann: "Wir trauen ihm schon zu, dass er bei uns einen beachtlichen Sprung in der Leistung machen wird."

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Auch Sebastian Kehl äußerte sich am Rande der DFL-Veranstaltung zu Haaland und bekräftigte das Rauball-Statement: "Wir sehen sein Engagement, seine Lust, seine Euphorie. Das wollen wir nicht komplett einbremsen. Er ist ein junger Spieler. Wir versuchen, ihm die mögliche Zeit zu geben", sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung. Dortmund sei schließlich ein anderer Klub als RB Salzburg, fügte Kehl an.

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