29. Dezember 2019 / 16:55 Uhr

Ablöse, Vertrag, Rückennummer: Das sind die Details zum Haaland-Deal des BVB

Ablöse, Vertrag, Rückennummer: Das sind die Details zum Haaland-Deal des BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Erling Haaland ist Borussia Dortmunds neue Sturmhoffnung.
Erling Haaland ist Borussia Dortmunds neue Sturmhoffnung. © imago images/GEPA pictures/Walter/Montage
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Plötzlich ging alles ganz schnell: Borussia Dortmund hat mit Supertalent Erling Haaland von Österreichs Meister RB Salzburg seinen Wunschstürmer bekommen. Einige Details zu dem Transfer wie Ablöse und Vertragslaufzeit sind bekannt, andere hingegen noch nicht.

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Um 15.31 Uhr machte Borussia Dortmund am Sonntag per Pressemitteilung und Tweet den Transfer von Sturm-Juwel Erling Haaland offiziell. Die Aufregung im Internet war nach der Verkündung groß. Damit war auch klar: Nationale und internationale Mitbewerber wie RB Leipzig, Manchester United oder Juventus Turin, die Haaland ebenfalls verpflichten wollten, gehen leer aus. Der 19-Jährige, der bislang für Österreichs Meister RB Salzburg gespielt hatte, stößt mit Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde zum Team von BVB-Coach Lucien Favre. Wie der BVB mitteilte, soll Haaland beim Trainingsauftakt am 3. Januar mit von der Partie sein. Einen Tag später geht es für den Norweger mit seiner neuen Mannschaft bereits ins Trainingslager nach Marbella (Spanien).

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Die Dortmunder präsentierten über ihre Kanäle in den sozialen Medien nach der Vollzugsmeldung ein Video, in dem Haaland seinen Vertrag unterschreibt. Der Kontrakt läuft bis zum Sommer 2024, Haaland hat den Westfalen also für viereinhalb Jahre sein Ja-Wort gegeben. Damit kann die Borussia langfristig mit dem Skandinavier planen, der Favre eine zusätzliche Option im Angriff bieten soll. Denn dort haben die Dortmunder Bosse nicht zuletzt aufgrund der Verletzungsanfälligkeit von Paco Alcácer, der der einzige gelernte Mittelstürmer im BVB-Kader ist, eine Schwachstelle erkannt. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte es bei der Jahreshauptversammlung im November als Fehler bezeichnet, nicht von vornherein eine Alternative zum torgefährlichen, aber anfälligen Spanier verpflichtet zu haben.

Ausstiegsklausel ermöglichte Haaland-Wechsel zum BVB

Zu Ablöse und Gehalt machte Dortmund in seiner Mitteilung wie üblich keine Angaben. Spekuliert wird jedoch über ein Jahresgehalt von acht Millionen Euro. Die Ablöse ist gemessen an Haalands Potenzial verhältnismäßig gering. Da der Norweger in seinem Vertrag in Salzburg eine Ausstiegsklausel gehabt haben soll, konnte er den wohl Klub für die festgeschriebene Ablösesumme von rund 20 Millionen verlassen. Ein Betrag, den sicher auch Leipzig, ManUnited oder Juventus hätten zahlen können. Haaland entschied sich aber für die Borussia.

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Welche Rückennummer Haaland beim BVB tragen wird, verriet der Klub noch nicht. In Salzburg, wo Haaland allein in der laufenden Saison sensationelle 28 Treffer in 22 Pflichtspielen erzielt hat, trug er die 30 auf dem Trikot - genau wie in seiner Heimat bei Molde FK, wo er vor seinem Wechsel nach Österreich spielte. In Norwegens Nationalmannschaft, für die Haaland bislang zweimal zum Einsatz kam, trug er die 23. Die ist in Dortmund durch den im Sommer von Borussia Mönchengladbach verpflichteten Belgier Thorgan Hazard belegt. Die 30 wäre hingegen frei. Auch die 20 wäre zu haben, "klassische" Stürmer-Nummern wie die 9 (Alcácer) oder die 11 (Kapitän Marco) Reus sind bei den Schwarz-Gelben aber vergeben.