19. Juli 2019 / 08:17 Uhr

BVB-Trainer Favre fordert weitere Abgänge: "Das ist unmöglich"

BVB-Trainer Favre fordert weitere Abgänge: "Das ist unmöglich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dortmunds Trainer Lucien Favre schreitet beim Training vor Mats Hummels, Julian Weigl, Leonardo Balerdi und Maximilian Philipp. Der BVB-Kader ist dem Schweizer viel zu groß.
Dortmunds Trainer Lucien Favre schreitet beim Training vor Mats Hummels, Julian Weigl, Leonardo Balerdi und Maximilian Philipp. Der BVB-Kader ist dem Schweizer viel zu groß. © imago images / Kirchner-Media
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Für Lucien Favre könnte ein Luxus-Problem zu einem echten Störfaktor werden. Der Kader von Borussia Dortmund ist viel zu groß. Deshalb nimmt der BVB-Trainer jetzt mit drastischen Worten die Sportliche Leitung in die Pflicht.

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Lucien Favre hat ein Luxus-Problem - im Kader von Borussia Dortmund gibt es einfach zu viele Spieler. 30 Spieler zählt das Aufgebot des Bundesliga-Titelanwärters aktuell. Die Transfer-Offensive mit den Verpflichtungen von Mats Hummels, Thorgan Hazard, Nico Schulz und Julian Brandt hat zumindest in dieser Hinsicht auch nicht geholfen. Was tun? Favre erhöht den Druck auf Sportdirektor Michael Zorc.

Der 56-Jährige muss dringend Spieler loswerden - darunter etwa zuletzt verliehene Profis wie Shinji Kagawa und André Schürrle, die unter Favre keine Zukunft haben. Während Schürrle von Favre komplett aus dem Aufgebot gestrichen wurde und sich in Berlin fit hält, steckt Kagawa in Verhandlungen mit Besiktas Istanbul. Wirklicher Fortschritt ist nicht zu erkennen. Favre, der mit dem BVB in der Nacht auf Freitag in den USA auf Champions-League-Sieger Liverpool trifft, will den Kader aber dringend verkleinern. Er sieht Konfliktpotenzial - und fordert Konsequenzen.

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Julian Brandt, Mats Hummels und Nico Schulz (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem BVB an. Abdou Diallo wiederum wird den BVB verlassen.  Zur Galerie
Julian Brandt, Mats Hummels und Nico Schulz (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem BVB an. Abdou Diallo wiederum wird den BVB verlassen.  ©
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Verkaufskandidaten en masse: Wird der BVB bis zu sechs Spieler los?

"30 Spieler? Das ist unmöglich", betonte Favre vor dem Spiel gegen Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp. Seine Idealvorstellung für den BVB-Kader: "22, 23 Feldspieler maximal. Dazu die drei Torhüter – und noch ein paar junge Spieler." Davon ist Zorc allerdings noch weit entfernt, er müsste fünf oder gar Spieler verkaufen oder verleihen. Danach sieht es aktuell jedoch nicht unbedingt aus, auch wenn mit Abdou Diallo (zu PSG), Alexander Isak (Real Sociedad), Jeremy Toljan (US Sassuolo), Felix Passlack (Fortuna Sittard) und Christian Pulisic (Chelsea) insgesamt fünf Spieler schon weg sind.

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Neben Schürrle und Kagawa heißen die weiteren Kandidaten für einen Verkauf vor allem Sebastian Rode, Raphael Guerreiro und Maximilian Philipp. Letzterer befindet sich in Gesprächen mit dem VfL Wolfsburg, die Verhandlungen sollen jedoch ins Stocken geraten sein. Guerreiro ist immer wieder bei Paris Saint-Germain ein Thema, zuletzt wurde jedoch auch über eine mögliche Verlängerung des auslaufenden Vertrages spekuliert.

Gelingt es dem BVB nicht, den aufgeblähten Kader abzuspecken, könnte das zu Spannungen führen. Denn jeder Profi will seine Spiel-Anteile haben. Paradox: Für Favre droht die eigene Stärke zu der vielleicht größten Herausforderung zu werden.

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