26. November 2019 / 18:29 Uhr

BVB verrät Plan beim FC Barcelona - Kapitän Marco Reus: "Wir müssen auch leiden"

BVB verrät Plan beim FC Barcelona - Kapitän Marco Reus: "Wir müssen auch leiden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fokussiert vor dem Auftritt beim FC Barcelona: BVB-Kapitän Marco Reus.
Fokussiert vor dem Auftritt beim FC Barcelona: BVB-Kapitän Marco Reus. © imago images/Kirchner-Media
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Nach zwei schwachen Auftritten in der Bundesliga geht es für Borussia Dortmund in der Champions League im schweren Auswärtsspiel beim FC Barcelona um den Einzug ins Achtelfinale. Der BVB will im Stadion Camp Nou mutig auftreten, wird aber auch defensiv arg gefordert sein, wie Kapitän Marco Reus deutlich machte.

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In der Bundesliga zuletzt zweimal sieglos, dabei sieben Gegentore zugelassen - und nun muss Borussia Dortmund in der Champions League am Mittwoch (21 Uhr, Sky) ausgerechnet beim schier übermächtigen FC Barcelona antreten. BVB-Kapitän Marco Reus rechnet damit, dass die Schwarz-Gelben viel in der Defensive gebunden sein werden. "Natürlich müssen wir auch leiden, das ist in so einem Spiel ganz normal", meinte Reus mit Blick auf die hochkarätig besetzte vorderste Reihe der Katalanen - allen voran der fünffache Weltfußballer Lionel Messi.

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Lucien Favre und Marco Reus fordern mutige Spielweise des BVB

Dennoch zeigten sich der jüngst durch das 0:4 bei Bayern München und die desaströse erste Hälfte beim 3:3 gegen den SC Paderborn in die Kritik geratene Trainer Lucien Favre und Reus überzeugt, dass auch der BVB den Weg nach vorne suchen müssen wird, um Barça zu gefährden. "Wir müssen und wollen eine große Leistung bringen", betonte Favre. Konkret forderte der Schweizer: "Viel Leidenschaft, zusammen laufen, sehr gut verteidigen, mutig und clever nach vorne spielen. Es bringt aber nichts, überhastet zu agieren und sofort den Ball zu verlieren." Reus fügte hinzu: "Wir müssen versuchen, über das ganze Spiel hinweg mutig zu sein."

Über seine persönliche Situation wollte Favre nicht näher sprechen. "Der Druck ist immer da. Egal, wo du trainierst oder spielst", antwortete der 62-Jährige knapp auf die Frage, ob er sich und das Team nach den teils kritischen Äußerungen von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der Jahreshauptversammlung unter Bewährung sehe.

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Ans Hinspiel Mitte September hat die Borussia gute Erinnerungen. Beim 0:0 im Dortmunder Stadion war der BVB einem Sieg deutlich näher gewesen als das katalanische Star-Ensemble. "Wenn wir es diesmal wieder so machen, haben wir gute Chancen", meinte Reus. Ähnlich äußerte sich der Coach, der auf den verletzten und erkrankten Torjäger Paco Alcácer verzichten muss: "Damals hatten wir viel mehr Torchancen als Barça und haben gut verteidigt, manchmal gut gepresst, gut gewartet." Reus scheiterte mit einem Foulelfmeter an seinem früheren Gladbacher Teamkollegen Marc-André ter Stegen im Kasten von Barcelona. "Unsere Beziehung hat unter diesem Elfmeter natürlich gelitten", scherzte Reus: "Nein, Quatsch. Wir sind immer noch Freunde."

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Angeblich soll Barcelona einst versucht haben, sich die Dienste des heutigen BVB-Kapitäns zu sichern. Etwaigen Gerüchten, ob der Wechsel zu dem spanischen Nobelklub künftig noch zustande kommen könnte, schob Reus jedoch einen Riegel vor. "Ich habe ja erst kürzlich meinen Vertrag verlängert. Wenn der endet, bin ich 34. Dann ist der Zug abgefahren. Und das ist auch in Ordnung. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, weiter bei Borussia Dortmund zu spielen", erläuterte Reus, der sich anstelle eines möglichen Transfers lieber Gedanken um die anstehende Partie im Stadion Camp Nou machen wollte: "Ein geiles Spiel in einer geilen Stadt bei einem geilen Verein."