02. März 2020 / 18:18 Uhr

BVB macht es wie der FC Bayern: Autogramm- und Selfie-Verbot für Sancho, Haaland und Co.

BVB macht es wie der FC Bayern: Autogramm- und Selfie-Verbot für Sancho, Haaland und Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Darf vorerst keine Selfies mehr mit den Fans machen: BVB-Star Erling Haaland.
Darf vorerst keine Selfies mehr mit den Fans machen: BVB-Star Erling Haaland. © imago images/Sven Simon
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Um sich vor Ansteckungen mit dem Coronavirus zu schützen, verbietet Borussia Dortmund seinen Profis um Erling Haaland, Jadon Sancho und Co., den Fans Autogramme zu geben und für Selfies zu posieren. Das gab der Verein am Montag bekannt.

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Das ist ärgerlich für die Fans - aber nachvollziehbar. Borussia Dortmund verbietet seinen Profis vorerst, Autogramme zu geben und für Selfies zu posieren. Das gab der Verein am Montag bekannt. So will der BVB verhindern, dass sich Jadon Sancho, Erling Haaland und Co. mit dem neuartigen Coronavirus "Covid-19" anstecken.

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"Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung, von der wir uns erhoffen, das Ansteckungsrisiko verringern zu können", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in Bezug auf die Maßnahmen. Zudem sei die medizinische Abteilung des BVB im ständigen Austausch mit dem Robert-Koch-Institut in Berlin. Auch öffentliche Trainings, die bei den Schwarz-Gelben ohnehin selten sind, wurden vorerst gestrichen.

Auch Leipzig und Bayern verbieten Spielern Kontakt mit Fans

In der vergangenen Woche hatten auch RB Leipzig und Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München diese erste Maßnahmen gegen den Coronavirus ergriffen. Demnach wird unter anderem der Kontakt zwischen Spielern und Fans des FCB in den nächsten Wochen stark eingeschränkt, dies hat der internistische Leiter der medizinischen Abteilung der Münchner, Prof. Dr. Roland Schmidt, beschlossen. Manuel Neuer, Joshua Kimmich & Co. empfiehlt der Internist, "bis auf Weiteres keine Autogramme mehr zu schreiben und auch nicht für Fotos oder Selfies mit den Fans zur Verfügung zu stehen".



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Die Sorgen um das Coronavirus treiben die Vereine ohnehin derzeit um - nicht nur in Deutschland. Bei RB Leipzig wurden am Wochenende Japaner vom Ordnungsdienst des Stadions verwiesen, weil angenommen wurde, dass sie das Virus in sich tragen könnten. RB bat bereits bei den Betroffenen um Entschuldigung. In der italienischen Serie A wurden bereits mehrere Spiele absagt. Die Champions-League-Partie von Borussia Dortmund bei Paris Saint-Germain am 11. März könnte ohne Zuschauer ausgetragen werden. Zudem wurden bereits andere Sport-Events, wie das Formel-1-Rennen in China abgesagt.

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