26. Juni 2022 / 15:03 Uhr

BVB-Boss Watzke stichelt in Dominanz-Debatte weiter: "Uli Hoeneß muss ja nicht gleich nervös werden"

BVB-Boss Watzke stichelt in Dominanz-Debatte weiter: "Uli Hoeneß muss ja nicht gleich nervös werden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hans-Joachim Watzke (links) hat erneut gegen Uli Hoeneß gestichelt.
Hans-Joachim Watzke (links) hat erneut gegen Uli Hoeneß gestichelt. © IMAGO/Michael Weber/Moritz Müller (Montage)
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Hans-Joachim Watzke hat sich erneut zur Dominanz-Debatte um den FC Bayern geäußert. Er präzisiert seine Aussagen zu der von ihm erwarteten "bröckelnden" Vormacht der Münchner und stichelt gegen Uli Hoeneß.

Im verbalen Schlagabtausch mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern hat Hans-Joachim Watzke erneut gestichelt. Nachdem der Geschäftsführer von Borussia Dortmund in einem Interview Anfang des Monats erklärt hatte, dass die Dominanz der Münchner in der Bundesliga irgendwann "bröckeln" werde und Hoeneß konterte, dass man darauf beim BVB nun schon "seit zehn Jahren" hoffe, fügte Watzke dem Scharmützel nun das nächste Kapitel hinzu.

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"Ich habe ja nicht gesagt, dass die Bayern schon im elften Jahr bröckeln werden. Ich habe nur gesagt, dass es innerhalb der nächsten Jahre irgendwann passieren wird", erklärte der 63-Jährige in der Bild am Sonntag und ergänzte: "Deshalb muss Uli Hoeneß ja nicht gleich nervös werden. Ich verstehe, dass die Bayern am liebsten 30-mal hintereinander Meister werden würden. Das ist ihr gutes Recht. Aber das wäre für die Bundesliga natürlich nicht gut."

Trotz der großen Transfer-Offensive der Dortmunder hielt sich Watzke mit direkten Kampfansagen an die Bayern aber zurück und lobte die sportliche Qualität des Erzrivalen sowie dessen Verpflichtung von Superstar Sadio Mané. "Trotzdem wird es irgendwann passieren, dass auch mal jemand anderes Meister wird. Da bin ich mir sicher", meinte der BVB-Boss. Die Münchner hatten in der vergangenen Saison ihren zehnten Bundesliga-Titel in Serie eingefahren.

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