12. August 2019 / 09:22 Uhr

Werder-Boss Marco Bode warnt Bundesliga vor Angst vor dem FC Bayern - dickes Lob für den BVB

Werder-Boss Marco Bode warnt Bundesliga vor Angst vor dem FC Bayern - dickes Lob für den BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Bode ist seit 2014 Aufsichtsratsvorsitzender bei Werder Bremen
Marco Bode ist seit 2014 Aufsichtsratsvorsitzender bei Werder Bremen © imago images / Revierfoto
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Werder-Boss Marco Bode fordert von den Bundesliga-Klubs mehr Mut beim Ausrufen von Zielen. Er geht mit gutem Beispiel voran und lobt Borussia Dortmund für die Kampfansage an den FC Bayern.

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Werder-Boss Marco Bode rät den Bundesliga-Klubs von falscher Zurückhaltung ab und fordert mehr Mut beim Formulieren von Zielen. Als leuchtendes Beispiel führt der Bremer Aufsichtsratschef dabei Borussia Dortmund an, dass sich öffentlich zur Rolle des Herausforderers von Abonnement-Meister FC Bayern bekannte. "Vor der neuen Saison ist große Erleichterung zu spüren, dass erstmals seit Jahren ein anderes Team als Bayern vom Titel spricht. Tatsächlich könnte mindestens der BVB den Bayern diesmal ein Bein stellen, eigentlich hätte er das schon in der vergangenen Saison gekonnt", schreibt der Ex-Nationalspieler in einer Kicker-Kolumne.

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Bode weiter: "Zweifellos ist Dortmunds Ziel ambitioniert. Aber ambitioniert müssen Ziele auch sein. In der Theorie habe ich gelernt, Ziele sollen SMART sein: Spezifisch, Messbar, Ambitioniert, Realistisch und Terminiert. Das A scheint mir am wichtigsten, denn es heißt zu Recht: Wer all seine Ziele erreicht, hat sie zu niedrig ausgewählt." Nach diesem Credo handele er auch in Bremen und geht mit einer forschen Zielsetzung voran.

Bode will mit Werder Bremen nach Europa

"Für uns bei Werder lautet die mittelfristige Ambition Europa, das Minimalziel 'nicht absteigen' kann keine Alternative sein. Die Bilder, die wir vor Augen haben, sind internationale Spiele unter Flutlicht - gerne auch am Donnerstag", meint der 50-Jährige: "Dortmunds Bild ist nun also, die Meisterschale in Hände zu halten. Das erzeugt Fallhöhe. Doch es ist ein gutes Bild- Dortmunds Mut setzt ein tolles Signal - für die gesamte Bundesliga."

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In der vergangenen Saison hatte man sich auch beim BVB mit dem Formulieren von Titelansprüchen lange Zeit schwer getan. Am Ende musste man die Bayern noch vorbeiziehen lassen, obwohl man zwischenzeitlich um satte neun Punkte enteilt war. Im Sommer schlugen die Dortmunder noch einmal kräftig auf dem Transfermarkt zu. Borussen-Boss Hans-Joachim Watzke sagte zuletzt: "Wir waren von zuletzt 34 Spieltagen an 21 Tabellenführer und am Ende nur zwei Punkte hinter dem FC Bayern. In Verbindung mit den sinnvollen Transfers, die wir gemacht haben und für die ich Michael Zorc sehr loben muss, haben wir den Anspruch für uns abgeleitet, nun den nächsten Schritt gehen zu wollen. Wir versuchen es jedenfalls, und das muss legitim sein."

BVB-Kapitän Reus mit klarer Ansage

Auch Kapitän Marco Reus gab den Titel unumwunden als Ziel aus. "Mit unserer neuen Mannschaft ist die Chance gestiegen, dass wir 2020 den Titel holen. Wir müssen sie nur beim Schopf packen", meinte der Nationalspieler: "Es bleibt uns gar nichts anderes übrig. Wenn wir mit dieser Mannschaft sagen würden, dass wir nur oben dranbleiben wollen, ginge das auf Kosten unserer Glaubwürdigkeit."

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