20. November 2022 / 14:56 Uhr

BVB-Boss Watzke mit klarer Ansage zu Edin Terzic und Sebastian Kehl - Kritik an der Mannschaft

BVB-Boss Watzke mit klarer Ansage zu Edin Terzic und Sebastian Kehl - Kritik an der Mannschaft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Edin Terzic (l.) und Sebastian Kehl (r.) haben das Vertrauen von BVB-Chef Hans-Joachim Watzke.
Edin Terzic (l.) und Sebastian Kehl (r.) haben das Vertrauen von BVB-Chef Hans-Joachim Watzke. © IMAGO/RHR-Foto/Kirchner-Media/RHR-Foto (Montage)
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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Trainer Edin Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl auf der Mitgliederversammlung der Westfalen am Sonntag sein Vertrauen ausgesprochen. Er sei fest davon überzeugt, dass man in dieser Konstellation "erfolgreich" sein wird, erklärte der Klub-Boss. 

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Trainer Edin Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl trotz des bisher durchwachsenen Saisonverlaufs des Dortmunder Teams das Vertrauen ausgesprochen. "Vergesst es, sich an ihnen abzuarbeiten. Wir werden mit diesen beiden erfolgreich sein, weil sie top sind. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass wir uns am Ende der Saison für die Champions League qualifizieren. Wenn nicht, haben alle das Recht, uns zu kritisieren", sagte Watzke am Sonntag auf der Mitgliederversammlung des Bundesligisten mit Bezug auf kritische Medienberichte über die beiden sportlichen Führungskräfte.

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Weniger wohlwollende Worte als für Terzic und Kehl fand Watzke für die BVB-Profis, die nach 15 Spielen lediglich auf Platz sechs rangieren. Er verwies auf die beiden Niederlagen vor der WM-Pause in Wolfsburg (0:2) und Mönchengladbach (2:4): "Diese beiden Spiele waren nicht das, was wir von Borussia Dortmund erwarten. Ich war zwei Tage komplett aus dem Häuschen."

Sportdirektor Kehl, der nach einer Knieoperation an Krücken erschien und auf die nun anstehende neuntägige Asien-Reise des Teams verzichten muss, gab sich kämpferisch: "Noch ist nichts verloren. Wir werden nach der WM-Pause Gas geben. Platz sechs kann nicht Anspruch von Borussia Dortmund sein." Transfers in der Winterpause schloss Kehl nicht kategorisch aus: "Wir werden unsere Hausaufgaben machen und handeln, wenn es nötig ist."

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