17. Oktober 2020 / 15:51 Uhr

Haaland, Reus und Bürki nur Ersatz - Kehl erklärt BVB-Rotation: Favre hat "nach Frische entschieden"

Haaland, Reus und Bürki nur Ersatz - Kehl erklärt BVB-Rotation: Favre hat "nach Frische entschieden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Kehl (rechts) hat den Startelf-Verzicht von Erling Haaland, Marco Reus und Roman Bürki erklärt.
Sebastian Kehl (rechts) hat den Startelf-Verzicht von Erling Haaland, Marco Reus und Roman Bürki erklärt. © imago images/kolbert-press (Montage)
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Für die Partie von Borussia Dortmund bei der TSG Hoffenheim setzt BVB-Trainer Lucien Favre auf eine überraschend große Rotation. Mit Erling Haaland, Marco Reus und Roman Bürki sitzen drei Stammkräfte nur auf der Bank. Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl ging näher auf die Personalentscheidungen Favres ein.

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Mit einer überraschend großen Rotation nach der Länderspielpause hat Lucien Favre für Verwunderung gesorgt. Der Trainer von Borussia Dortmund entschied sich für die Partie bei der TSG Hoffenheim (hier im SPORTBUZZER-Liveticker!) gegen Startelf-Einsätze von Erling Haaland, Marco Reus und Stammkeeper Roman Bürki. Auch Raphael Guerreiro sitzt zunächst auf der Bank.

An einer Erklärung für die Personalentscheidungen versuchte sich Dortmunds Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl vor der Partie. "Wir sind mit dem Trainer im Gespräch. Er hat heute nach Frische entschieden", sagte der Ex-Profi, der gerade seinen Vertrag bis 2022 verlängert hat, am Sky-Mikrofon. "Wir haben viele Spiele in den nächsten drei Wochen." In der Tat muss der BVB beginnend mit dem Champions-League-Spiel am Dienstag bei Lazio Rom bis zum Bundesliga-Gipfeltreffen mit dem FC Bayern am 7. November in 19 Tagen sechs Spiele bestreiten.

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Auch die zurückliegende Länderspielpause, in der Haaland drei Spiele für Norwegen absolviert hatte, sei ein zentraler Grund für Favres Aufstellung gegen Hoffenheim. "Aufgrund der Abstellungsperiode mit vielen, vielen Spielen unserer Jungs war es klar, dass wir ein bisschen rotieren", betonte Kehl. Der 40-Jährige weiter: "Es war gerade für Erling sehr intensiv. Es ist für die Spieler und für die Vereine nicht optimal, dass der Rahmenterminkalender so eng ist." Den großen Rundumschlag wie Hoffenheim-Manager Alexander Rosen ("Wir müssen intensiver darüber nachdenken, die Jungs nicht abzustellen") gab es von ihm aber nicht. "Wir können es nicht ändern. Wir müssen damit umgehen, das sind in dieser Saison spezielle Herausforderungen", machte Kehl deutlich.

Kehl über Akanji: "Wird in der nächsten Woche zurückkommen"

BVB-Coach Favre musste überdies zwangsläufig eine Änderung an seiner Dreierkette vornehmen: Manuel Akanji steckte sich beim Schweizer Lehrgang mit dem Coronavirus an. Für ihn rückte Lukasz Piszczek in die Anfangsformation, weil Nico Schulz sich bei der Reise mit dem DFB-Team einen Muskelfaserriss zugezogen hat. "Akanji wird in der nächsten Woche zurückkommen", kündigte Kehl allerdings an.