16. November 2017 / 18:17 Uhr

BVB-Hammer: Borussia Dortmund streicht Aubameyang aus dem Kader

BVB-Hammer: Borussia Dortmund streicht Aubameyang aus dem Kader

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Emerick Aubameyang: Nachdem sich Dortmunds Torjäger beim unterirdischen Auftritt in Hannover bis zur Unkenntlichkeit versteckt hatte, durfte er in der Champions League versuchen, seine Torflaute zu überwinden. Aubameyang bewegte sich mehr als zuletzt – was allerdings auch kein Maßstab ist – erspielte sich seine Chancen, doch Tor Nummer 16 in dieser Saison lässt weiter auf sich warten, weil sein Kopfball an die Unterkante der Latte sprang, aber nicht ins Tor. NOTE 4
Pierre-Emerick Aubameyang wurde von Peter Bosz aus dem Kader gestrichen. © imago
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Überraschung vor dem Auswärtsspiel in Stuttgart: Dortmunds Trainer Peter Bosz verzichtet beim Aufsteiger überraschend auf seinen Mittelstürmer. Pierre-Emerick Aubameyang sei aus disziplinarischen Gründen nicht dabei, gab der Verein bekannt.

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Paukenschlag bei Borussia Dortmund!

Der BVB hat Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang völlig überraschend aus dem Kader für das Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart am Freitagabend (20.30 Uhr/Eurosport Player) gestrichen. Der Goalgetter fehlt Klubangaben zufolge aus disziplinarischen Gründen. Genaue Hintergründe sind noch nicht bekannt. In Stuttgart wollen die Westfalen nach vier Spielen ohne Sieg die Trendwende schaffen - da passt das Fehlen des Stürmerstars eigentlich so gar nicht.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, wonach Aubameyang die Dortmunder verlassen werde. Nicht zuletzt ein Winter-Wechsel nach China steht im Raum. Der Stürmer ist seit Monaten bei anderen Klubs in ganz Europa und sogar in China im Gespräch. Fast mit jedem großen Klub wurde der 28-Jährige in Verbindung gebracht. Zunächst mit Paris St. Germain: Die Franzosen sagten allerdings ab, unter anderem weil Sportdirektor Patrick Kluivert den Verein verlassen musste.

Dann wurde "Auba" beim China-Klub Tianjin Quanjian gehandelt. Der Superligist entschied sich am Ende allerdings für Köln-Stürmer Anthony Modeste - auch wegen einer 100-prozentigen Transfersteuer, die Aubameyang selbst für China-Verhältnisse unbezahlbar (knapp 140 Millionen Euro Aufwand für Tianjin) gemacht hätte.

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Aubameyang fehlte schonmal suspendiert

Bereits vor ziemlich genau einem Jahr fehlte Aubameyang suspendiert, nachdem er unerlaubt nach Mailand geflogen war. Beim 1:0 gegen Sporting Lissabon in der Champions League saß der Top-Torschütze nur auf der Tribüne. Die Speakulationen um die Suspendierung des Stürmers ließen damals nicht locker. Offiziell hieß es, dass er aus internen Gründen nicht im Kader stehe. Dem damaligen Trainer Thomas Tuchel sei die Entscheidung, den Gabuner außen vor zu lassen, sehr schwer gefallen: "Wenn konsequent, dann konsequent konsequent". Dadurch deutete der Trainer bereits an, dass es sich um eine disziplinarische Maßnahme handelt.

Später wurde klar, warum Tuchel den Stürmer aus dem Kader strich: Vor dem Spiel flog der 27-Jährige mit Freunden in einem Privat-Jet nach Mailand. Dieser Trip wurde vom BVB aber nicht genhemigt. Das Ganze war nur aufgeflogen, weil Freunde Bilder auf Instagram gepostet haben. Doch es kommt noch dicker: "Auba" soll nach seinem Ausflug auch noch zu spät zum Treffpunkt gekommen sein.

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Mailand galt als Transfer-Favorit

Auch Jugend-Klub AC Mailand galt als möglicher Abnehmer. Der Stürmer absolvierte jedoch nicht ein Spiel für den Serie-A-Klub, sondern wurde mehrmals an französische Klubs ausgeliehen, bis er schließlich beim AS Saint-Étienne den Durchbruch schaffte. Noch heute lebt ein Teil seiner Familie in der italienischen Metropole. Wie auf Aubameyangs sozialen Kanälen häufig zu sehen ist, jettet Afrikas Fußballer des Jahres 2015 an freien Tagen häufig zurück in die alte Heimat.

Jetzt auch die berufliche Rückkehr nach Mailand? Die Gazzetta dello Sport berichtete im Spätsommer, dass der Traditionsklub "Auba" unbedingt verpflichten will. Mailand soll 60 Millionen Euro Ablöse bieten, der Dortmunder im Jahr rund 7,5 Millionen Euro verdienen. Ein Hammer-Angebot. Für Dortmund wohl aber noch zu wenig. Die Schmerzgrenze für einen Verkauf ihres Topstürmers soll beim BVB intern auf 70 Millionen Euro festgelegt worden sein.

Aubameyang fehlt - so reagiert das Netz:

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