11. Januar 2019 / 09:04 Uhr

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke über einen "Mob" in sozialen Netzwerken und das Gold-Steak von Bayern-Star Franck Ribery

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke über einen "Mob" in sozialen Netzwerken und das Gold-Steak von Bayern-Star Franck Ribery

Redaktion Sportbuzzer
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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht eine Verrohung der Gesellschaft
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht eine "Verrohung" der Gesellschaft © imago/Pakusch
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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke prangert die Entwicklung in gewissen gesellschaftlichen Bereichen an und kritisiert besonders den Umgangston in den sozialen Netzwerken. Auch zur Gold-Steak-Affäre um Franck Ribery bezieht er Stellung.

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Nach Ansicht von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sind Gewalt-Straftaten in den Stadien nicht allein ein Problem des Fußballs, sondern vor allem auf eine besorgniserregende Entwicklung in gewissen Gesellschaftsbereichen zurückzuführen. "Wenn eine Gesellschaft immer mehr verroht, wie es jetzt der Fall ist, ist es für den Fußball nicht einfach, gegen einen gesellschaftlichen Trend anzukämpfen. Wenn ich sehe, wie in den sozialen Netzwerken mitunter der Mob tobt, muss ich schon sagen: So etwas hat es früher nicht gegeben“, sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund der Bild.

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Watzke will allerdings nicht gelten lassen, dass Stadion-Gewalt ein flächendeckendes Problem ist: "Ich glaube, dass die Anzahl der Gewalt-Straftaten im Stadion rein sachlich betrachtet nicht mit der Berichterstattung korrespondiert. Trotzdem müssen wir das Thema natürlich ernst nehmen und Präventivmaßnahmen treffen. Man muss versuchen, mit allen Gruppen in Kontakt zu treten. Man muss aber auch klare Strafen aussprechen und diese, wenn sie gravierend waren, zivilrechtlich verfolgen."

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Der von Watzke kritisierte Umgangston in sozialen Netzwerken kam zuletzt auch rund um Bayern-Star Franck Ribery zum Vorschein. Nachdem der Star des FC Bayern ein Video postete, in dem er sich während eines Dubai-Aufenthalts ein mit Gold ummanteltes Steak zubereiten ließ, sah sich der Franzose zum Teil wüster Kritik bei Twitter und Instagram ausgesetzt. Ribery selbst nutzte die Kanäle anschließend, um mit einer vulgären Schimpf-Tirade zu antworten. Die Bayern belegten den 35-Jährigen daraufhin mit einer nach Klubangaben "sehr hohen Geldstrafe".

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Watzke zu dem Vorfall: "Letztlich muss jeder Mensch selbst wissen, was er isst. Die Wortwahl, die hier gewählt wurde, kann natürlich niemandem gefallen. Da gibt es ja keine zwei Meinungen. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht sagen. Das ist die Angelegenheit des FC Bayern."

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