25. November 2019 / 13:45 Uhr

Boss Hans-Joachim Watzke erklärt Aussage zu Lucien Favre: BVB-Trainer gegen Barcelona "nicht unter Druck"

Boss Hans-Joachim Watzke erklärt Aussage zu Lucien Favre: BVB-Trainer gegen Barcelona "nicht unter Druck"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) hat sich erneut über den angezählten Trainer Lucien Favre geäußert.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) hat sich erneut über den angezählten Trainer Lucien Favre geäußert. © imago images/Kirchner-Media
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Am Sonntag auf der Mitgliederversammlung von Borussia Dortmund stellte sich Boss Hans-Joachim Watzke hinter Trainer Lucien Favre - allerdings mit Einschränkungen. Einen Tag später auf der Aktionärsversammlung ging er noch einmal auf diese Aussage ein.

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Das Spiel von Borussia Dortmund in der Champions League gegen den FC Barcelona am Mittwoch (21 Uhr, Sky) wird als Schicksalsspiel für Trainer Lucien Favre bezeichnet. Nach dem peinlichen 3:3 gegen SC Paderborn in der Bundesliga am vergangenen Freitag ist die Lage für den Schweizer beim BVB noch ungemütlicher geworden. Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte die Mitgliederversammlung am Sonntag als Anlass genommen, um sich hinter Favre zu stellen.

BVB-Boss Watzke relativiert Aussage über Favre

Watzke sagte: "Lucien, du hast auch weiter unser Vertrauen." Ohne Einschränkung ließ der BVB-Boss diese Aussage allerdings nicht stehen. "Aber es ist auch eines klar (...): Am Ende ist Fußball auch immer über Ergebnisse definiert", betonte der 60-Jährige. Diese Aussage hat Watzke nun einen Tag später auf der Aktionärsversammlung des börsennotierten Bundesliga-Klubs relativiert.

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"Es stand für uns überhaupt nicht zur Debatte, dass wir am Trainer festhalten", sagte Watzke mit Blick auf das anstehende Spiel gegen Barca und fügte hinzu: "Nur weil ich gestern gesagt habe, dass Ergebnisse zählen, heißt das nicht, dass der Trainer unter Druck ist." Am Samstag hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt: "Wir gehen mit Lucien Favre in das Spiel in Barcelona und erwarten, dass wir da eine deutliche Leistungssteigerung sehen." Die wird auch nötig sein, um gegen das Star-Ensemble aus Barcelona zu bestehen.

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Deutlich erfreulicher als im sportlichen läuft es für die Schwarz-Gelben derzeit im wirtschaftlichen Bereich. Jüngst hat der BVB seinen ursprünglich bis 2022 laufenden Vertrag mit Ausrüster Puma langfristig bis Sommer 2028 verlängert - inklusive einer Rekordsumme. Pro Saison überweist das Unternehmen aus Herzogenaurach künftig 30 Millionen Euro - also insgesamt 250 Millionen Euro 2028. Auf der Aktionärsversammlung erklärte Watzke: "Wir mussten hart mit Puma verhandeln - in einer Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens. Puma setzt ganz klar auf Borussia Dortmund - und umgekehrt. Dieser Vertrag gibt uns die Gelegenheit, ökonomisch weiter anzugreifen."