20. Mai 2019 / 16:10 Uhr

Salihamidzic stichelt gegen den BVB: "Wir haben es ein bisschen besser gemacht"

Salihamidzic stichelt gegen den BVB: "Wir haben es ein bisschen besser gemacht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hasan Salihamidzic hat nach der Meisterschaft gegen den BVB gestichelt.
Hasan Salihamidzic hat nach der Meisterschaft gegen den BVB gestichelt. © Getty
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Der FC Bayern München kann doch noch über den siebten Meistertitel in Folge jubeln. FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic stichelt gegen Verfolger BVB, lobt Borussia Dortmund aber auch für einen "hervorragenden Zweikampf" bis zum letzten Spieltag.

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Neun Punkte Rückstand hat der FC Bayern München in der Rückrunde aufgeholt - und so den Borussia Dortmund auf der Zielgeraden der Bundesliga-Saison noch übertrumpft. Die Meisterfeier, sie findet bereits zum siebten Mal in Folge in München statt. Entsprechend groß war die Enttäuschung beim BVB, der erneut leer ausging. Bitter, konnte man sich nach der brillianten Hinrunde angesichts eines großen Vorsprungs auf den Abo-Meister doch schon fast als Champion fühlen.

Nun muss BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der lange offensiv Stimmung im Meisterrennen gemacht hatte, sich Häme vom Rekordmeister gefallen lassen, der zum 29. Mal die Bundesliga gewonnen hat. Man müsse den Dortmundern gratulieren, stellte etwa FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic fest, der von Watzke zuletzt noch sehr gelobt wurde. Um hinterherzuschieben: "Wir haben es dann aber doch ein bisschen besser gemacht und die neun Punkte aufgeholt..."

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Salihamidzic lobt den BVB: "Froh, dass wir solche Gegner haben"

Aller Freude zum Trotz zeigte man sich beim FC Bayern auch von der gütigen Seite. "Wir sind froh, dass wir solche Gegner haben. Ich hoffe, dass das nächstes Jahr so weitergeht, denn die Bundesliga und die Fans in Deutschland brauchen das", sagte Salihamidzic. Eine Entscheidung am letzten Spieltag hatte es vor zehn Jahren das letzte Mal gegeben.

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Die deutsche Öffentlichkeit habe den FCB nach einer schwachen Hinrunde bereits "abgeschrieben", betonte der Bosnier, seit 2017 Sportdirektor in München. Salihamidzic: "Wir haben uns aber nie aufgegeben und sind zusammengerückt." Das Fernduell mit dem BVB sei ein "hervorragender Zweikampf" gewesen, den Salihamidzic gelegentlichen Giftpfeilen von Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke zum Trotz als sehr fair wahrgenommen hat. "Die Jungs aus Dortmund haben sich total korrekt verhalten. Wir haben nicht übereinander gesprochen, sondern jeder hat versucht, größere Leistung zu bringen und den anderen zu überbieten", sagte "Brazzo".

Gelegentliche Spitzen konnte sich auch Salihamidzic nicht verkneifen - und einen Pfeil hatte der 41-Jährige selbst nach dem Titelgewinn noch im Köcher. Nachdem BVB-Chef Watzke über die Meisterfeier am Münchner Marienplatz spottete ("3000 Leute plus 1500 Touristen") konterte Salihamidzic frech: "Vielleicht müsste ich Herrn Watzke nochmal zur Meisterfeier einladen. Ich bin auch gespannt, wie viele Touristen nächste Woche auf den Marienplatz kommen werden..."

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