11. Februar 2021 / 14:10 Uhr

"Wichtig, dass ich einige Dinge loswerde": BVB-Trainer Terzic erklärt Aussprache und Personal-Puzzle

"Wichtig, dass ich einige Dinge loswerde": BVB-Trainer Terzic erklärt Aussprache und Personal-Puzzle

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zuletzt unter Druck: BVB-Trainer Edin Terzic.
Zuletzt unter Druck: BVB-Trainer Edin Terzic. © Getty
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Vor dem möglicherweise richtungweisenden Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim hat der nicht mehr unumstrittene BVB-Trainer Edin Terzic seine Mannschaft in die Pflicht genommen - und einen Ausblick auf die Personalsituation gegeben.

Das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim ist für Edin Terzic ein eminent wichtiges: Der Interimstrainer muss mit Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky) dringend punkten, um im Kampf um die Champions-League-Plätze nicht den Anschluss zu verlieren und den nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg aufgekommenen Druck auf seine Person zu mindern. Das weiß auch Terzic selbst, wie er auf der Pressekonferenz am Donnerstag betonte.

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Der 38-Jährige las seiner Mannschaft am Tag nach der Schlappe gegen die Breisgauer die Leviten. "Als Trainer hast du das Gefühl, jeder darf sauer sein auf dich", so Terzic. "Den Anspruch, dass der Trainer auch mal sauer sein darf, den hat man nie. Es war mir wichtig, dass ich da einige Dinge loswerde. Das haben wir ausführlich und sehr deutlich getan. Jeder wurde von mir persönlich angesprochen." Der BVB hat als Sechster vier Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze, das erklärte Ziel. "Wir sind mit der Situation in der Bundesliga nicht zufrieden", sagte Sportdirektor Michael Zorc, betonte allerdings auch: "Die Mannschaft ist stark genug, um dieses Ziel zu erreichen. Und darum geht's."

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Insbesondere seine Führungsspieler nahm Terzic in die Pflicht, noch mehr als bisher in die Waagschale zu werfen. "Ich will nicht auf jeden einzeln eingehen, aber ich erwarte von unseren Führungsspielern, dass sie jedes mal, wenn ich etwas anspreche, sich als erstes angesprochen fühlen und vorweg gehen", betonte Terzic, der von seinen ersten elf Spielen als BVB-Coach vier verlor und pro Spiel lediglich 1,73 Punkte holen konnte. "Wir fordern von den Führungsspielern und von allen anderen auch das Ganze wieder in die richtige Bahn zu leiten."

Hazard-Rückkehr möglich - Startelf-Comeback für Moukoko?

Gegen Hoffenheim kann Terzic auf die Rückkehr von Thorgan Hazard hoffen. Der 27-Jährige fehlte dem BVB mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung seit Ende November und wurde schmerzlich vermisst. "Wir werden sehen müssen wie wir ihn einsetzen können, er hat wieder mit uns trainiert, aber nicht alles absolviert. Wir haben noch zwei Einheiten und werden dann entscheiden." Dagegen fallen Roman Bürki, Thomas Meunier und Dan-Axel Zagadou sicher aus - genau wie Routinier Lukasz Piszczek, der über muskuläre Probleme klagt.

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Eine neuerliche Startelf-Chance könnte der 16 Jahre alte Youssoufa Moukoko erhalten, der gegen Freiburg sein zweites Profi-Tor erzielt hatte. "Youssoufa ist definitiv eine Option über die wir am Samstag nachdenken", betonte Terzic. "Er hat es sehr gut gemacht nach seiner Einwechslung am Samstag, hatte viele Abschlüsse und sich mit seinem Tor belohnt."

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