03. Juni 2020 / 23:08 Uhr

Bericht: BVB-Wirbel um Jadon Sancho – Star soll in Corona-Pause unerlaubt in England gewesen sein

Bericht: BVB-Wirbel um Jadon Sancho – Star soll in Corona-Pause unerlaubt in England gewesen sein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Jadon Sancho soll in der Corona-Pause unerlaubt in England gewesen sein.
Jadon Sancho soll in der Corona-Pause unerlaubt in England gewesen sein. © Ralf Ibing/ firosportphoto/POOL
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Ist Jadon Sancho in der Corona-Zwangspause ohne Genehmigung des BVB unterlaubt nach England geflogen? Das behauptet die "Bild" unter Berufung auf mehrere Quellen. Der 20-Jährige musste demnach nach seiner Rückkehr in Quarantäne - und stehe nun unter besonderer Beobachtung.

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Bei Borussia Dortmund hat es einem Medienbericht zufolge gleich doppelten Wirbel um Superstar Jadon Sancho gegeben. Wie die Bild unter Berufung auf "mehrere Quellen" erfahren haben will, soll der 20-Jährige in der Bundesliga-Zwangspause wegen des Coronavirus zu einem nicht näher genannten Zeitpunkt nach England geflogen sein, wo er sich mehrere Tage aufgehalten habe. Eine Genehmigung des BVB soll Sancho nicht vorgelegen haben.

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Nach seiner Rückkehr nach Deutschland musste der Youngster daraufhin für zwei Wochen in häusliche Quarantäne, um eine mögliche Ansteckung anderer Menschen mit Covid-19 zu verhindern. In dieser Zeit fehlte er den Dortmundern laut Bild offiziell mit Wadenproblemen. Sancho hatte vor wenigen Tagen erst mit seinem ersten Profi-Dreierpack gegen den SC Paderborn (6:1) und dann mit seinem Jubel für Aufsehen gesorgt, mit dem er an den in der vergangenen Woche in den USA in Polizeigewalt verstorbenen George Floyd erinnerte. Vom DFB wird er deshalb nicht bestraft.

Friseur-Ärger um sechs BVB-Profis - darunter Sancho

Beim BVB, der sich dem Blatt gegenüber nicht zur kolportierten Sancho-Reise äußern wollte, stehe der junge Brite nun unter besonderer Beobachtung, heißt es. Brisant: wenige Stunden zuvor war bekannt geworden, dass Sancho gemeinsam mit fünf anderen Profis der Dortmunder am vergangenen Donnerstag das von der DFL vor dem Restart der Bundesliga beschlossene Hygienekonzept gebrochen hatte.

Sancho hatte sich, ebenso wie seine Teamkollegen Axel Witsel, Raphael Guerreiro, Thorgan Hazard, Dan-Axel Zagadou und Manuel Akanji, vom Star-Friseur "Fresh Prince The Barber" in den heimischen vier Wänden die Harre schneiden lassen - obwohl die DFL zum Ausdruck gebracht hatte, dass Bundesliga-Spieler weder Kontakte zur Öffentlichkeit haben noch Besuche empfangen dürfen.

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Der BVB reagierte auf die Vorkommnisse vom vergangenen Donnerstag mit einem Statement. Zwar sei es "ganz normal, dass auch unsere Jungs sich nach all den Monaten mal die Haare schneiden lassen müssen", teilte der Klub mit. "Aber was natürlich gar nicht geht, ist, dass das beidseitig in der vergangenen Woche ohne Maske erfolgt. Das werden wir unseren Spielern noch einmal sehr, sehr deutlich in Erinnerung rufen." Außerdem nahm die Borussia auch Karkari in die Pflicht: "Die Frage nach seinem Verhalten sollte sich darüber hinaus auch der Friseur stellen".