30. Januar 2019 / 07:55 Uhr

BVB-Star Julian Weigl wollte Wechsel-Freigabe: "Paris hat Interesse gezeigt"

BVB-Star Julian Weigl wollte Wechsel-Freigabe: "Paris hat Interesse gezeigt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Weigl wollte Borussia Dortmund verlassen.
Julian Weigl wollte Borussia Dortmund verlassen. © imago/Kirchner-Media
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Julian Weigl wurde im Winter immer wieder mit Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Nach einer schleppenden Hinrunde mit Borussia Dortmund hat der 23-Jährige über einen Wechsel nach Frankreich nachgedacht.

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat zuletz einen Abschied von Julian Weigl noch im Wintertransfer-Fenster ausgeschlossen. "Wir planen mit Julian ganz klar die Rückrunde, weil wir das eine oder andere Problem in der Innenverteidigung haben", sagte Zorc bei Sky.

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Weigel hatte zum Rückrundenauftakt gegen Leipzig in der Vorwoche erst sein fünftes Liga-Spiel in dieser Saison bestritten. Gegen Hannover agierte der gelernte Mittelfeldmann zentral in der Viererkette.

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In der Hinrunde kam Weigl in der Bundesliga nur auf vier Einsätze. Oft stand er ohne Einsatz im Kader, manchmal wurde der 23-Jährige überhaupt nicht berücksichtigt. "Sportlich liegt die schwierigste Halbserie meiner Karriere hinter mit. Fit zu sein und kaum gebraucht zu werden war kein gutes Gefühl", sagte der Ex-Nationalspieler gegenüber der Sport Bild.

"Ich wollte meine sportliche Situation verbessern"

Wie das Magazin berichtet, soll Weigl einen Wechselwunsch nach Paris bei den BVB-Bossen hinterlegt haben. Es sei sogar schon zu einem Telefonat mit PSG-Trainer Thomas Tuchel gekommen. Der 23-Jährige erklärte: "Als Paris vor Beginn der Rückrunde Interesse an mir gezeigt hat, habe ich mir natürlich Gedanken um meine Zukunft gemacht. Ich wollte meine sportliche Situation verbessern. Und dass ich unter Thomas Tuchel gut funktionieren kann, ist kein Geheimnis. Ich habe den BVB-Verantwortlichen meine Gedanken mitgeteilt.“

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Der französische Spitzenklub reagierte bereits auf die BVB-Absage und verpflichtete Leandro Paredes von Zenit St. Petersburg für rund 47 Millionen Euro. Der 24-jährige unterzeichnete einen Vertrag bis 2023. Weigl blickt auf eine Zukunft bei Borussia Dortmund: „Dass die Verantwortlichen mich nicht abgeben wollen, musste ich akzeptieren. Jetzt liegt meine volle Konzentration darauf, mit dem BVB erfolgreich zu sein. Aktuell fühle ich mich deutlich wohler als in der Hinrunde. Ich kann mich ins Team einbringen, meinen Teil zum Erfolg beitragen und zeigen, was ich draufhabe.“

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