13. Januar 2021 / 06:07 Uhr

BVB-Keeper Bürki lobt Favre-Nachfolger Terzic: "Man sieht, dass wir einen Plan haben"

BVB-Keeper Bürki lobt Favre-Nachfolger Terzic: "Man sieht, dass wir einen Plan haben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Roman Bürki (kleines Bild) lobt die Arbeit von BVB-Coach Edin Terzic.
Roman Bürki (kleines Bild) lobt die Arbeit von BVB-Coach Edin Terzic. © imago images/Eibner
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Alles besser unter dem neuen Trainer? Edin Terzic hat Borussia Dortmund nach der Entlassung von Lucien Favre wieder in die Spur gebracht - das findet Torhüter Roman Bürki. Der Schweizer erklärt, was unter dem neuen Coach anders läuft.

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Vier Siege in fünf Pflichtspielen: Edin Terzic hat einen erfolgreichen Einstand als Trainer von Borussia Dortmund gefeiert - und bekommt nach dem Lob von Sportdirektor Michael Zorc nun auch öffentliche Unterstützung aus der Mannschaft. Nach Einschätzung von Torhüter Roman Bürki ist der BVB unter der Regie des neuen Coaches auf gutem Weg zu alter Stärke. "Wir haben auf jeden Fall einen großen Schritt nach vorn gemacht. Man sieht, dass wir einen Plan haben", sagte der 30 Jahre alte Schweizer am Dienstag.

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Vor allem die Einstellung innerhalb des Teams habe sich nach dem Trainerwechsel von Favre auf Terzic am 13. Dezember positiv verändert: "Es ist ein bisschen mehr Leben drin, das hat oft gefehlt. Wir haben es in den letzten Spielen enorm gut gemacht und Emotionen reingebracht. Vom Gefühl her sind wir wieder auf einem aufsteigenden Ast und finden wieder besser zu dem zurück, was Dortmund eigentlich ausmacht", so die Nummer eins des BVB.

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Mit dem 3:1 im Bundesliga-Topspiel bei RB Leipzig am vergangenen Samstag verkürzte der Tabellenvierte den Abstand zum Spitzenreiter FC Bayern auf fünf Punkte. Bürki vermied Kampfansagen an die Konkurrenz, erinnerte aber an das Minimalziel des Revierklubs: "Die Champions-League-Qualifikation müssen wir erreichen, alles andere wäre eine große Enttäuschung." Den Ausfall von Taktgeber Axel Witsel, der nach einem Riss der Achillessehne bis zum Saisonende ausfällt, wertete Bürki jedoch als Handicap im Titelrennen: "Das ist ein herber Verlust. Axel ist auch in der Kabine eine wichtige Persönlichkeit. Wir hoffen, dass er schneller als geplant wieder auf dem Platz stehen kann."

Trotz des deutlichen Aufwärtstrends warnte der Schlussmann vor dem nächsten Gegner aus Mainz, obwohl der Tabellenletzten am Samstag (15.30 Uhr) in Dortmund nur als krasser Außenseiter gilt. "In den Topspielen haben wir weniger Mühe als gegen Gegner, die eher tief stehen. Das wird ein schwieriges Spiel, da müssen wir Lösungen finden."